Linnich - Ein neues Heim für die Pfarrersfamilie am Altermarkt

Ein neues Heim für die Pfarrersfamilie am Altermarkt

Von: ojo
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Weiß ist die vorherrschende Farbe in den lichten Räumen im Erdgeschoss des Pfarrhauses. In diesem Funktionsbereich ist der größte Raum dem eigentlichen Pfarrbüro vorbehalten.

Linnich. Termingerecht wird die größte Umbaumaßnahme der evangelischen Gemeinde Linnich abgeschlossen. Das Pfarrhaus am Altermarkt wird ab kommender Woche bereit zum Bezug sein. Und der wird fast augenblicklich einsetzen. Pfarrerin Wiebke Harbeck dürfte quasi schon auf gepackten Umzugskartons sitzen, um an ihren künftigen Dienstort zu ziehen.

Dieser Tage war sie mit Mann und beiden Töchter just in ihrem neuen Zuhause, als Architekt Franz-Dietrich Glagla gemeinsam mit Finanzkirchmeister Hartwig Pohl, dem Bauausschussvorsitzenden Michael Andres, Architekt Walther Schieffer und Kurt Beaujean vom Presbyterium in Sachen vorläufiger Bauabnahme von Raum zu Raum durch das betagte Haus zogen. Viel hatten sie nicht mehr zu bemängeln. Lediglich einige Kleinigkeiten sind bis zum Einzug der Harbecks zu erledigen. „Am Wochenende kommt die Endreinigung, Dann sind wir durch“, sagte Pohl.

Weiß ist die vorherrschende Farbe in den lichten Räumen im Erdgeschoss des Pfarrhauses. In diesem Funktionsbereich ist der größte Raum dem eigentlichen Pfarrbüro vorbehalten. Er bietet reichlich Platz für zwei Büroarbeitsplätze, „mit neuester Technik ausgestattet“, wie Beaujean betonte. Unmittelbar an diesen Raum grenzt das Büro von Pfarrerin Harbeck an. Sie setzt im Übrigen den farbigen Akzent in all dem Weiß. Rot ist der auffällige Kontrast.

Die linke Seite des Erdgeschosses sieht zwei Räume für Empfang und Presbyteriumsversammlung vor. Komplett neu ist die raumhohe „Schleuse“ die den öffentlichen Bereich von der Privatwohnung der Familie Harbeck in den Obergeschossen trennt. Das rötliche Holzrahmen mit den eingefassten schweren Milchglasscheiben harmoniert erstaunlich gut mit den Eichenstufen der Treppe. Prunkstück der Privatwohnung ist das künftige Wohnzimmer. Beherrschend ist darin die Fensterwand mit Blick auf den schmucken Garten. Hier wie im gesamten Haus wurden alle Leitung von Heizung bis Strom erneuert.

Letztlich lag genau da der Grund der umfangreichen Erneuerungsmaßnahmen. „Wir hatten mehrere Rohrbrüche, die dazu führten, dass die Versicherung uns dringend empfahl: ‚Das müsst ihr sanieren.‘“ Der Weggang von Pfarrer Bernd Jacobi bot die Gelegenheit, das Projekt im leeren Haus anzugehen. „Die Planung geht schon zurück auf August, September vergangenes Jahr. Baubeginn war Ende Januar dieses Jahres“, erklärte Pohl. 160.000 Euro wurden in den Umbau investierte, der eng mit den Denkmalschutzbehörde abgestimmt wurde.

Allseits gelobt wurde das reibungslose Ineinandergreifen der verschiedenen Gewerke – sicherlich der Hauptgrund der Punktlandung zum Einzug der Pfarrfamilie.

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