Ein Klavier für das Linnicher Rathaus

Von: Kr.
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Pianist Josif Marder weihte das Klavier im Rathaus ein sehr zur Freude von Bürgermeister Wolfgang Witkopp, Mariijke Barkhoff Freeling und Ute Wentzel. Foto: Kròl

Linnich. Das Linnicher Rathaus besitzt nun ein Klavier. Es ist zwar nicht mehr ganz neu, doch der Klang ist gut, und in Zeiten leerer Geldbeutel ist es besonders schön, wenn man ein Instrument geschenkt bekommt. Die Familie Wentzel aus Boslar hatte ein solches Klavier zuviel.

Es störte beim Umbau des Hauses, und so fragte Ute Wentzel bei Marijke Barkhoff-Freeling, Vorsitzende des Vereins Kultur ohne Grenzen an, ob sie keine Verwendung dafür habe. Sie wusste, dass die engagierte Vereinsvorsitzende in ihrem Haus in Floßdorf immer wieder Konzert veranstaltete.

Im Sitzungssaal

Doch auch dort war kein Platz für das Klavier und so wurde die Idee geboren, es im Linnicher Rathaus unterzubringen, wo in der Vergangenheit häufiger Konzerte stattfanden.

Nun hat also im Sitzungssaal das Instrument einen neuen Platz gefunden, und wie hätte man es besser einweihen können als mit einem Konzert. Keinen Geringeren als den bekannten Pianisten Josif Marder, der schon häufiger in der Region zu hören war, konnte Marijke Barkhoff gewinnen.

Wie stets überzeugte er mit seiner herausragenden Spielweise und begeisterte die zahlreichen Zuhörer mit seiner Musik. Skrjabin, Prokofjew, Tschaikowsky und Rachmaninow standen zunächst auf dem Programm und nach der Pause ging es dann ganz romantisch weiter mit Frédéric Chopin.
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