Jülich - Ein Jahr Pendelbus vom Forschungszentrum zur Rurtalbahn

Ein Jahr Pendelbus vom Forschungszentrum zur Rurtalbahn

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Von der Rurtalbahn mit dem Pendelbus zum Forschungszentrum (v.l.): Karsten Beneke (Forschungszentrum), Landrat Wolfgang Spelthahn, AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen und Walter Weinberger (Kreis Düren) begrüßen die Fortführung der verbesserten Nahverkehrsanbindung.

Jülich. Die Rurtalbahn ist für viele Mitarbeiter und Gäste des Forschungszentrums ein zentrales Verkehrsmittel. Vor allem Mitarbeiter aus Aachen und Köln, aber auch aus dem Jülicher Stadtgebiet nutzen sie regelmäßig für ihren Arbeitsweg.

Wichtig ist daher eine gute und regelmäßige Anbindung des Zentrums an den öffentlichen Nahverkehr, auch zur Steigerung der Attraktivität des Forschungsstandorts Jülich für wissenschaftlichen Nachwuchs aus den Hochschulen der Region. Um dies zu realisieren, fährt seit knapp einem Jahr ein Pendelbus zwischen dem Zentrum und der Haltestelle der Rurtalbahn. Möglich wurde dies auch durch die Unterstützung des Kreises Düren und des Aachener Verkehrsverbunds (AVV).

Alle zwischen 6 und 19 Uhr an der Haltestelle Forschungszentrum haltenden Züge sind seitdem mit einem Pendelverkehr an den Campus des Forschungszentrums angebunden. Zusätzlich verkehrt weiterhin die reguläre Buslinie SB 11 zum Aachener Bushof, die ebenfalls die Haltestelle der Rurtalbahn anfährt.

Die drei Partner - der AVV, der Kreis Düren und das Forschungszentrum - haben nach der einjährigen Pilotphase gemeinsam ein positives Zwischenfazit gezogen und eine Verlängerung des Projekts um ein weiteres Jahr vereinbart. „Speziell junge Mitarbeiter wie etwa Doktoranden und Auszubildende sind auf eine funktionierende Anbindung an den ÖPNV angewiesen. Der Pendelbus ist daher eine spürbare Verbesserung. Mein Dank gilt insbesondere Landrat Wolfgang Spelthahn, der uns geholfen hat und den Kontakt mit dem AVV hergestellt hat“, sagt Karsten Beneke, der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich.

Spelthahn dankte dem AVV für den Brückenschlag zwischen dem FZJ und dem Rurtalbahn-Haltepunkt: „Diesen Pendelverkehr einzurichten lag auf der Hand, da der Bedarf erkennbar war. Sehr viel größeren Aufwand betreiben wir derzeit mit der Befragung von 22.500 Haushalten, um das Busangebot in unserem ländlich geprägten Flächenkreis künftig noch exakter dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Angesichts der schrumpfenden und gleichzeitig immer älter werdenden Bevölkerung sind gute Bus- und Bahnverbindungen für uns ein unverzichtbarer Baustein, um im Wettbewerb der Regionen erfolgreich zu sein.“

Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des AVV: „Unsere Aufgabe als Verkehrsverbund liegt darin, das öffentliche Verkehrsangebot so attraktiv zu gestalten, dass die Stammkunden des ÖPNV weiterhin zufrieden sind und darüber hinaus neue Fahrgäste gewonnen werden.“

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