Körrenzig - Ein Festtag für ganz Körrenzig

Ein Festtag für ganz Körrenzig

Von: Kr.
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In der festlich geschmückten
In der festlich geschmückten Pfarrkirche zelebrierte Weihbischof Dr. Johannes Bündgens (Mitte) mit den Pfarrern Stefan Bäuerle (r.) und Jürgen Frisch (2.v.l.) sowie Diakon Manfred Kappertz (links) die Messfeier. Foto: Kròl

Körrenzig. So mancher der älteren Einwohner Körrenzigs erinnert sich noch gut: Vor genau 50 Jahren war es, als die neue Kirche durch Weihbischof Dr. Johannes Pohlschneider feierlich eingeweiht wurde.

Der damalige Pfarrer Franz Xaver Fuchs, der lange Jahre in der Mission tätig war, hatte die Initiative ergriffen, den Spaten in die Hand genommen und wie viele Körrenziger damals selbst mit angepackt. Es war daher auch ein stolzer Tag für alle Körrenziger gewesen, als am Fest Maria Geburt 1962 Kirchweih gefeiert wurde.

„Damals wurde hier zwei Tage gefeiert. Heute feiern wir gemeinsam einen Abend”, sagte Pfarrer Stefan Bäuerle, der seit 22 Jahren seinen Dienst in diesem Gotteshaus versieht. Er erinnerte auch daran, dass es die Pflicht der Christen und der Gemeinden ist, die ihnen anvertrauten Gotteshäuser zu pflegen und mit Leben zu erfüllen. „Das können wir in Körrenzig, wie wir bewiesen haben. Wir haben hier sogar zwei Gotteshäuser”, erklärte er stolz.

Zuvor hatte er mit Weihbischof Dr. Johannes Bündgens und seinem Amtsbruder Pfarrer Jürgen Frisch ein Hochamt zelebriert. Mit am Altar standen Seminarist Andreas Zöll und Diakon Manfred Kappertz. Musikalisch gestaltet wurde die Messfeier vom Kirchenchor. Im feierlichen Zug hatten Trommler- und Pfeifercorps Körrenzig, die St. Antonius-Schützen, die Löschgruppe und nicht zuletzt die Treckerfreunde Körrenzig, die mit den Wehrleuten an diesem Wochenende feierten, den hohen Gast aus Aachen am Feuerwehrhaus in Empfang genommen und mit einem Traktor-Oldtimer zur Kirche chauffiert.

Mit dem Traktor zur Kirche

„Es ist mindestens so lange her, wie diese Kirche steht, dass ich das letzte Mal auf einem Traktor saß”, erinnerte sich Bündgens. Gerne sei er nach Körrenzig gekommen, um mit den Gläubigen das Kirchweih-Jubiläum zu feiern und gerne erinnere er sich daran, dass er 2009 hier den Altar der Alten Kirche eingesegnet hat. In seiner Predigt ging er ausführlich auf das Fest Maria Geburt ein, das in Körrenzig den Auftakt zu einer geistlichen Oktav in der Alten Kirche bildet.

Zuvor hatten die Messbesucher im Evangelium den Stammbaum Jesu gehört. Vier starke Frauen werden darin genannt, die mit unterschiedlichsten Mitteln für die Erfüllung ihrer Aufgabe kämpften, Leben zu schenken. Als fünfte Frau wird Maria genannt und auch sie, so Bündgens, musste kämpfen. „Maria steht für einen neuen Anfang und ihr Geburtsfest ist für mich das schönste Marienfest”, erklärte er und erinnerte auch an das letzte Konzil, das vor beinahe genau 50 Jahren ebenfalls begann. Dieses Konzil hatte damals Maria zur Mutter der Kirche erklärt.

„Der Glaube ist etwas Lebendiges, der weiter wachsen und sich entwickeln muss. Dafür steht Maria. Hier ist in 50 Jahren etwas gewachsen, hat sich weiter entwickelt und hat starke Wurzeln. Ich hoffe, dass es auf gutem Grund gelegt wurde für weitere Generationen”, schloss Bündgens seine Ausführungen.
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