Ein Festtag für alle Pflaumenfreunde

Von: brs
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Marlene Muckel gehört zu den Künstlerinnen, die das erste Floßdorfer Pflaumenfest dazu nutzten, um mit ihren Bildern an die Öffentlichkeit zu gehen. Foto: B. Sylvester
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Marlene Muckel gehörte zu den Künstlerinnen, die das erste Floßdorfer Pflaumenfest nutzten, um mit ihrem Werk an die Öffentlichkeit zu gehen. Foto: B. Sylvester
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Floßdorf. Das Floßdorfer Dorf-Forum hatte zum ersten Pflaumenfest in der Geschichte des kleinen Dorfes in die Alte Dorfschule eingeladen. Und der Erfolg gab den Veranstaltern recht: In der zum Dorfgemeinschaftshaus umgebauten alten Schule herrschte dichtes Gedränge, jeder Stuhl war besetzt.

Pflaumenkuchen, Pflaumenmus, Pflaumenschnaps – die Liste von Köstlichkeiten, die sich mit und aus Pflaumen oder Zwetschgen herstellen lässt, ist lang. Grund genug, dem flexiblen Früchtchen ein eigenes Fest zu widmen.

Doch in Floßdorf gibt es noch einen Grund mehr, wie Cato Hilfert erläuterte: „Floßdorf war immer das Pflaumendorf. Die Bäcker aus der Gegend sind immer hierher gekommen und haben für ein paar Groschen ihre Pflaumen selbst gepflückt.“ Da es schon seit Jahren keine Kirmes mehr im Dorf gibt, lag der Gedanke nahe, stattdessen ein anderes Fest aus der Taufe zu heben.

Ausgerechnet in diesem Jahr fiel die Pflaumenernte allerdings magerer aus als üblich. Kurzerhand wurde der Wettbewerb, bei dem es eigentlich nur um Gebäck mit Pflaumen gehen sollte, auf einheimisches Obst ausgedehnt. Mit dem Ergebnis, dass sich das Buffet förmlich bog unter 18 köstlich duftenden Kuchen und Torten. Nebenan waren diverse Obstbrände und Liköre im Ausschank, eine kleine Verkostung gehörte ebenfalls zum Programm.

In der Mitte des Saales stand die Kunst im Mittelpunkt, denn das Pflaumenfest war Teil des Linnicher Kultursommers. Folgerichtig hatten sich die Organisatoren nach Kunst- und Kulturschaffenden in ihren Reihen umgesehen und wurden fündig: Marlene Muckel, Hans Frechen und Margit Weyergräber stellten ihre Gemälde aus, Gerd Dömel präsentierte Fotografien und Peter Hüsgen zeigte Holzarbeiten, während Ingrid Staß mit ihrem Schmuck vertreten war.

Imkerin Dorothea Schöpe zeigte, was sich neben Honig noch aus Bienenerzeugnissen schaffen lässt und Birgit Marx-Engels gab Erläuterungen zu ihrem umfangreichen Yoga-Angebot ab.

Für die kleineren Gäste war eine Rallye durch das Dorf vorbereitet worden, bei der die Kinder herausfinden mussten, wie alt die Bauernhäuser in der Kleinen Straße sind und wie viele Pumpen es im Dorf noch gibt.

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