Jülich - Ein Erfolg des TTC Indeland Jülich ist beim Westderby Pflicht

Ein Erfolg des TTC Indeland Jülich ist beim Westderby Pflicht

Von: Antonius Wolters
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TTC-Trainer Miro Broda (v.l.) hält Kriegsrat mit dem Doppel Yoshihiro Ozawa und Hermann Mühlbach: Bei „Schlusslicht“ 1. FC Köln soll am Sonntag unbedingt ein Derbysieg eingefahren werden. Foto: Kròl

Jülich. Zum Ende der Hinrunde in der 2. Tischtennis-Bundesliga stehen dem TTC Indeland Jülich zwei Westderbys bevor: Am Sonntag treten die Herzogstädter um 14 Uhr beim 1. FC Köln in der Sporthalle des Apostelgymnasiums, Biggestraße 2, in Köln-Lindenthal an. Zwei Wochen später folgt in der Nordhalle das Heimspiel gegen Borussia Dortmund.

Auf dem Papier ist die Partie bei „Schlusslicht“ Köln eine klare Sache: Die Indeländer, aktuell Tabellendritter, können mit einem Sieg den Platz an der Sonne erobern. Zudem hat Jülich bisher alle Westderbys gewonnen und fährt auch als Favorit in die Domstadt.

Doch TTC-Manager Arnold Beginn findet im Vorfeld auch warnende Worte: „Die strengen sich gegen uns immer besonders an“, bezeichnet er das Tischtennis-Team des FC als „verschworene Gemeinschaft“. Mit Thomas Brosig und Gianluca Walther sind bei den Gastgebern zudem zwei Akteure besonders motiviert, denn sie haben früher selbst das Jülicher Trikot getragen.

Weiterhin haben die Ergebniskapriolen im bisherigen Saisonverlauf gezeigt, dass in der 2. Bundesliga jeder jeden schlagen kann. So kam Köln gegen den Tabellenzweiten Passau zum bisher einzigen Sieg. „Eine verrückte Liga“, lautet dazu Beginns beinahe fatalistischer Kommentar.

Zuletzt hat der erfahrene Beginn festgestellt, dass im eigenen Team das obere Paarkreuz nicht so überlegen ist wie noch in der Vorsaison. Zudem hat er bei einer Bilanz von 8:6 eine Doppelschwäche beim TTC ausgemacht. Als Grund führt der Manager an, dass etwa nach dem Abgang von Spitzenspieler Hunor Szöczs dessen Position nicht gleichwertig ersetzt worden sei.

Gleichwohl sind die Indeländer im Karpfenteich 2. Tischtennis-Bundesliga in die Rolle des Hechtes geschlüpft: „Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir am Ende der Hinrunde um die Herbstmeisterschaft spielen, hätte ich ihn für verrückt erklärt“, fasst er seine Gefühle in Worte. Einen gehörigen Anteil an diesem sportlichen Aufschwung misst Beginn dem neuen Cheftrainer bei: „Was Miro Broda mit der Mannschaft leistet, ist ganz toll. Er stellt die Mannschaft stets sehr gut ein.“ Dieses Lob bezieht Beginn nicht allein auf das Coaching der Zweitliga-Mannschaft, denn Broda ist auch im Jugendbereich sehr aktiv. Zudem unterstützt er die jungen Spieler, wenn sie in der Ober- und Landesliga-Mannschaft an die Platte treten.

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