Ein Endspiel voller Dramatik mit erwartetem Ausgang

Von: ptj
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Auf dem aufgeweichten Rasen versuchten sieben B-Ligisten Grün-Weiß Welldorf-Güsten ein Bein zu stellen - ohne Erfolg. Foto: Jagodzinska

Kirchberg. Ein packendes Endspiel um den dritten Autoteile-Küsters-Cup krönte die Sportwoche der Kirchberger Germania. Ganz zufrieden zeigte sich der Vorsitzende Ottmar Ruhrig allerdings nicht.

Er beklagte mäßigere Besucherzahlen und wechselhaftes Wetter im Vergleich zu den Vorjahren. Abgesehen von den Sonntagen, die „immer gut angenommen werden”.

Sieben Mannschaften aus der Kreisliga B stritten mit dem einzigen A-Liga-Team, den Grün-Weißen aus Welldorf-Güsten, um den Pokal und die Siegprämien. Im Finale standen sich dann der favorisierte A-Ligist und Germania Lich-Steinstraß II auf einem Platz gegenüber, der teilweise durch regelrechte Wasserstellen schwer zu bespielen war.

Es begann mit einer Überraschung: Bereits in der zehnten Spielminute erlief Lich-Steinstraß Topstürmer Andreas Johnen einen präzisen Pass in den freien Raum und nutzte die erste Torchance zum Führungstreffer. Kurz danach hätte gar das 2:0 fallen müssen, die Chance wurde jedoch kläglich vergeben.

Nun kam es knüppeldick für die Lich-Steinstraßer. Ein überhastet ausgeführter Freistoß nahe dem eigenen Strafraum wurde abgefangen und mit dem Ausgleichstreffer durch Jonas Hohmeier bestraft. Bereits drei Minuten später wurde das Ergebnis durch ein Selbsttor gedreht. Die Grün-Weißen übernahmen nun mehr und mehr das Kommando, gingen zwar verdient, aber auch ein wenig glücklich mit der 2:1 Führung in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff hatten die Favoriten deutlich mehr Spielanteile gegen den forsch aufspielenden B-Ligisten, der auffallend viele lange Bälle nach vorne spielte. Es war wieder Jonas Hohmeier, der in der 55. Minute mit dem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung sorgte - glaubten die Zuschauer. Es kam anders: Einen Freistoß nutzte Thomas Degenbach in der 76. Minute mit einem starken Volleyschuss zum überraschenden Anschlusstor.

Das Spiel drohte vollends zu kippen, als der Torhüter der bereits siegessicheren Grün-Weißen, Markus Riemenschneider, sich bei einem Rettungsversuch nicht anders zu helfen wusste, als den anstürmenden Gegenspieler mit einem Foul von den Beinen zu holen, und dafür vom sehr umsichtig leitenden Unparteiischen Heinz Caspers völlig zu Recht die rote Karte zu sehen bekam.

A-Jugend-Nachwuchsmann Markus Bauchmüller kam zu seiner Bewährungsprobe im Tor und überzeugte durch fehlerfreie 15 Minuten, in denen er zudem eine Großchance der Blauen mit einer prächtigen Parade vereitelte.
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