Jülich - Ein Campus in 43 Stationen an der FH

Ein Campus in 43 Stationen an der FH

Von: ng
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Die Cocktail-Maschine, die von Timm Schröder (links) entwickelt wurde mixt auf Knopfdruck leckere Cocktails und war beim Tag der offenen Tür am Campus Jülich beliebter Treffpunkt.

Jülich. Der Campus Jülich bekommt ein völlig neues Gesicht. Im Sommer des kommenden Jahres eröffnet die Fachhochschule ihr neugestaltetes Hochschulgelände.

Damit die ehemaligen Studenten noch ein letztes Mal die alten Hörsäle besuchen und in vergangenen Studienzeiten schwelgen konnten, bot die FH den Absolventen, aber auch interessierten Besuchern noch einmal die Gelegenheit, die alten Räume beim großen „Campus Weekend” mit einem Tag der offenen Tür zu besuchen.

Zahlreiche spannenden und interessante Möglichkeiten für einen kurzweiligen Zeitvertreib bot das Programm des Campus-Wochenendes den Besuchern: Neben einem Wiedersehen der ehemaligen Studierenden mit Kommilitonen und Professoren nach langer Zeit und einem großen Campusfest der Jülicher Studenten der Jahrgänge 1969 bis 2009 mit Live-Musik, Tanz und Tratsch, gab auch beim Tag der offenen Tür viel für Lehrer, Schüler und Eltern zu erleben.

„Ich bin hier, um mich über die Studiengänge zu informieren und mir einige Experimente anzuschauen, denn ich möchte selbst gerne Ingenieurin werden”, erklärte die Abiturientin Steffi, die den Tag der offenen Tür an der FH begeistert nutzte. „Es gibt wirklich viel zu sehen und ich finde es total spannend bei den Experimenten zuzusehen.” Tatsächlich war das Programm prall gefüllt: Die Organisatoren präsentierten ihren Campus in 43 Stationen.

Vom Hauptgebäude bis zum Solarcampus öffnete die Fachhochschule nicht nur die Türen ihrer Hörsäle, sondern gewährte den Besuchern auch einen Blick in die Labore und gab einen Einblick in die Welt der Ingenieure. In der Eingangshalle der FH wartete eine allgemeine Studienberatung darauf, interessierten Schülern wichtige Informationen und eine orientierende Beratung zur Studienwahl zu geben und informierte umfassend zu den Bachelor- und Masterstudiengängen in Jülich.

Eine besondere Anziehungskraft wirkten aber die zahlreichen Labore auf die Besucher aus. Zum Tag der offenen Labore konnten die Interessierten bei beinahe unglaublichen Experimenten zuschauen und dürften auch einmal selbst experimentieren. Besonders eindrucksvoll fanden viele Besucher eine Vorführung mit Blitz und Donner, die Professor Alexander Kern den rund 100 staunenden Zuschauern im Hochspannungslabor präsentierte.

Hier wurde unter anderem ein Blitzeinschlag im Modellhaus simuliert und die Technik des Faradayschen Käfigs - einem Gitterkäfig, der Personen vor direkten Blitzeinschlägen schützt - erläutert. Bei den Besuchern mindestens ebenso beliebt wie die Experimente in den Laboren waren die informativen Vorträge in den Hörsälen.

Hier bekamen die Interessierten einen Einblick in zahlreiche spannende naturwissenschaftliche Forschungsfelder und konnten sich unter anderem zum Thema Bionik informieren oder erfahren, wie viel Radioaktivität tatsächlich in Lebensmitteln steckt.

Wen danach der Hunger packte, konnte sich in der Mensa oder im Studentencafé satt essen. Kulinarisches Highlight und beliebter Treffpunkt war jedoch die Cocktail-Maschine - ein Ergebnis wahrer Ingenieurskunst. Die stylisch beleuchtete Maschine ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern mixt auf Knopfdruck leckere Cocktails. „In nur vier bis zehn Sekunden stellt die Box aus bis zu zwölf Zutaten ein leckeres Getränk her”, erklärt Timm Schröder, der an der Entwicklung maßgeblich beteiligt war, die Maschine. Diese Erfindung kommt mit Sicherheit nicht nur beim Tag der offenen Tür, sondern auch auf jeder (Studenten)Party super an.
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