Ein Blick hinter die Kulissen bei Hanni Koloch Jorasch

Von: Kr.
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Hanni Koloch Jorasch zeigt ihre Werke am Wochenende noch einmal der Öffentlichkeit. Foto: Kròl

Jülich. Bereits im Alter von neun Jahren hat Hanni Koloch Jorasch angefangen, sich unter der Anleitung ihres Vaters künstlerisch zu betätigen. Kunst und Malerei gehörten für die heute 75-jährige stets zum Leben dazu. Nun öffnet sie am 1. und 2. Mai noch einmal die Türen zu ihrem Atelier.

Als Werbegestalterin machte sie die Kunst später zu ihrem Beruf und betätigte sich nebenher als freischaffende Künstlerin. Bis heute lässt sie die Malerei nicht los und nach wie vor ist sie ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens.

Als Mitbegründerin des Jülicher Kunstvereins war Hanni Koloch Jorasch bei der ersten Ausstellung mit dabei, sie gestaltete eine Wand im Jülicher Freibad und vier Festwagen bei der 2000 Jahrfeier der Stadt im Jahre 1989 wurden von ihr entworfen.

Über 400 Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen haben sich in ihrem Haus angesammelt, die die Vielseitigkeit der Künstlerin zeigen. Angefangen hat sie mit der naturalistischen Malerei, zunächst mit kleinen Stillleben, dann Landschaften und auch Porträts. Später entdeckte sie die kubistische Malerei. Da auch die Surrealisten sie stets begeisterten, versuchte sie sich auch in dieser Stilrichtung.

Heute hat sie ein besonderes Faible für die abstrakte Malerei entwickelt. Hier hat sie ihren ganz eigenen, farbenfrohen Stil geschaffen. Abstrakt sollen auch die drei Bilder werden, die sie dem Jugendgästehaus stiften will.

Tag der offenen Tür

Um der Öffentlichkeit noch einmal ihr künstlerisches Schaffen aufzuzeigen hat Hanni Koloch Jorasch am Osterwochenende noch einmal ihr Atelier für Besucher geöffnet und auch am 1. und 2. Mai steht ihre Wohnung, Aachener Straße 6 in der Zeit von 11 bis 18 Uhr den Besuchern offen. Für sie soll dies die letzte Ausstellung sein, ihre Arbeiten möchte sie danach an ihren Sohn weitergeben, der eine Galerie in Düren unterhält.
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