Eigene Kläranlage für Jackerath favorisiert

Von: hfs.
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Titz. Bekommt die Gemeinde Titz für die zukünftige Abwasserentsorgung ihrer Ortschaft Jackerath eine eigene Kläranlage? Dieser Frage ging der Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt in seiner ersten Sitzung 2015 nach.

Derzeit wird das Niederschlags- und Schmutzwasser über Sammler und Transportleiter des Niersverbands zur Reinigung des Abwassers in die Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk geleitet.

Wie berichtet, wird allerdings mit dem weiteren Aufschluss des Tagebaus Garzweiler II und dem Durchstoß der Autobahn 61 im Jahre 2017/2018 die nach Norden führende Abwasserleitung für Jackerath entfallen. Daher muss rechtzeitig eine neue Abwasserleitung unter Umgehung des vom Tagebau betroffenen Bereiches geschaffen werden.

Wie das beauftragte Planungsbüro im Ausschuss erläuterte, stehen fünf Varianten zur Wahl. Favorisiert wird allerdings eine eigene Kläranlage für Jackerath. Die Politik sieht Beratungsbedarf und beauftragte die Verwaltung einstimmig, mit den Wasserverbänden und dem Bergbaubetreiber RWE Power Gespräche zu führen.

Ziel ist, dass es aufgrund der sich verändernden Situation in der Jackerather Abwasserentsorgung mit rund 1000 Einwohnern keine negativen Veränderungen für alle Gebührenzahler geben dürfe.

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