Jülich - Ehrenamtskarte bald für Engagierte in Jülich

Ehrenamtskarte bald für Engagierte in Jülich

Von: -vpu-
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Ehrenamtliche Rettungssanitäter, aber auch Feuerwehrleute oder Vereinshelfer kommen für die Ehrenamtskarte in Jülich in Frage, die bald eingeführt wird. Mit ihr sind Vergünstigungen in ganz NRW verbunden.

Jülich. Die Stadt Jülich führt noch in diesem Jahr die Ehrenamtskarte NRW ein, mit der Menschen belohnt werden, die sich freiwillig in einem bestimmten Maß für die Allgemeinheit engagieren. Das hat der Rat einstimmig in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Wer diese Karte erhält, kann in allen 210 beteiligten Städten und Gemeinden Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Vom verbilligten Eintritt in Bäder, dem Sonderrabatt in bestimmten Geschäften bis zu einem Nachlass bei Eintrittspreisen für bestimmte Aufführungen reicht die Palette an Rhein und Ruhr. Ein entsprechendes Angebot soll es dann auch in Jülich geben.

Die Verwaltung wird nun nach dem Ratsbeschluss auf Geschäftsleute und Gewerbetreibende zugehen und sicher auch die eigenen kommunalen Möglichkeiten prüfen. Die Liste aller Maßnahmen in NRW wird auf einer speziellen Internetseite immer aktuell dargelegt (siehe auch Infobox unten).

Diese Karten werden vergeben an Menschen, die wenigstens fünf Stunden pro Woche (oder 250 Stunden im Jahr) zum Beispiel in Vereinen, sozialen Einrichtungen oder freien Vereinigungen ehrenamtlich arbeiten – und das seit mindestens zwei Jahren. Neben der zeitlichen Anforderung ist wichtigstes Kriterium, dass sie keine pauschalen Aufwandsentschädigungen erhalten, die über eine reine Kostenerstattung hinausgehen.

Die Ehrenamtskarte ist per Antrag zu bekommen, auf dem zwei Verantwortliche der Einrichtung bestätigen, dass die Vergabekriterien erfüllt sind. Sie ist nicht an ein Lebensalter gebunden und zwei Jahre gültig.

Bis in Jülich die Ehrenamtskarte ausgegeben werden kann, werden sicher noch ein paar Wochen vergehen. Ihre Einführung geht zurück auf einen Antrag der Jül-Fraktion 2009, der damals aber noch nicht weitgehend kostenneutral umsetzbar war. Jetzt wurde die Einführung von der Anlaufstelle für Bürgerschaftliches Engagement, die es seit Oktober 2016 in der Stadtverwaltung gibt, auf den Weg gebracht.

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