Ederen unterliegt dem Favoriten Welldorf-Güsten mit 0:3

Von: hfs.
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Am Ende jubelten die Grün-Weißen hier mit Hussein Makki (r.) gegen Ederens Leon Rothkranz. Foto: Kròl

Jülich. Dass sich am Ende des Spiels des Tages der große Favorit durchsetzen würde, davon waren die meisten Fußballfans ausgegangen, die sich die A-Liga-Paarung zwischen Welldorf-Güsten und dem SC Ederen anschauten.

Am Ende hieß es 3:0 für die Gastgeber, die damit mit der punktgleichen Viktoria Birkesdorf weiterhin die Tabellenspitze anführen. Dass es ein Spiel auf Augenhöhe werden würde, dafür, so hieß es im Vorfeld seitens der Gäste, sei die spielerische Überlegenheit der Gastgeber einfach zu groß.

Vor allen Dingen auch deshalb, so formulierte es Ederens Trainer Georg Rothkranz, „weil Welldorf-Güsten jederzeit auf einem Kunstrasenplatz spielt, der für uns doch sehr gewöhnungsbedürftig ist“. Doch von Überlegenheit konnte im ersten Durchgang keine Rede sein. Auch wenn Ederen sehr defensiv eingestellt war, war man hinsichtlich Konterspiel gut unterwegs. Und hatte auch durch Jens Engert die erste große Einschussmöglichkeit (20.).

Doch da verhinderte der Pfosten den Torjubel der Gäste. „Wenn wir zu diesem Zeitpunkt in Führung gegangen wären, vielleicht wäre am Ende der von uns erhoffte Punkt herausgesprungen“, mutmaßte Rothkranz wohl wissend, dass im Fußball die Tore entscheiden. Davon schossen die Grün-Weißen drei, das erste in der 35. Minute, „was zu diesem Zeitpunkt glücklich war“, kommentierte Rothkranz, denn bis dahin hatte die Mannschaft von Trainer Winni Ronig keine Chancen herausspielen können.

„Ja, und dann knallt Hohmeier den Ball genau in den Torgiebel“, sprach der Ederner Übungsleiter mit Hochachtung von diesem Treffer, der den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Doch fünf Minuten später, so Michael Vith als Co-Trainer, hatte die Platzelf das Glück des Tüchtigen. In Gestalt von Torhüter Thomas Pietta.

Denn der parierte einen Schuss von Leo Rothkranz, hielt somit die Führung aufrecht. „Nach der Pause mussten wir aufmachen, wir wollten schließlich den Ausgleich“, rechtfertigte Trainer Rothkranz die Lockerung der SC-Abwehr, die damit anfällig für schnelle Konter war.

So kam es, wie es kommen musste. Tim Hermanns drückte das spielerische Übergewicht Welldorf-Güstens in der 55. und 67. Spielminute mit zwei Toren aus. Rothkranz‘ anschließende Feststellung: „Der Sieg war verdient, wir sind von einer sehr guten Mannschaft geschlagen worden.“

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