Durakovic übernimmt die „Zehner”

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Peter Kosprd hatte Edin Durakovic (r.) der Trainer-Findungskommission als Nachfolger vorgeschlagen. „Ich freue mich, dass er das Angebot angenommen hat”, so das Urgestein der „Zehner”. Foto: hfs.

Jülich. Edin Durakovic wird neuer Trainer des SC Jülich 1910/97. Der 35-Jährige wird zum 1. Juni Nachfolger von Peter Kosprd, der nach zwölf Jahren als Übungsleiter auf eigenem Wunsch aufhört.

Als Durakovic in Jülich vorgestellt wurde, war es fast auf den Tag genau zehn Jahre her, dass der gebürtige Bosnier bei Alemannia Aachen einen Spielervertrag unterzeichnen sollte, ausgehandelt mit dem damaligen Trainer Werner Fuchs. „Doch der ist am 11. Mai 1999 plötzlich verstorben”, erinnerte sich Durakovic im Vereinsheim der „Zehner” an die beschwerlichen Startversuche als Fußballer in Deutschland.

Nach der Flucht aus seiner Heimat kam er für einen Monat beim damaligen Landesligisten FSV Geilenkirchen unter. Dort wurde Alemannen-Scout Hermann Grümmer auf ihn aufmerksam. Das Werben der Aachener hielt auch nach Fuchs´ Tod unter Nachfolger Eugen Hach an.
Auch der bestellte Durakovic zum Probetraining. „Aber da wurde ich krank”, war der Traum beendet, bevor er überhaupt begonnen hatte.

So streckte Winnie Hannes, Ex-Nationalspieler und Trainer in Freialdenhoven, seine Fühler aus. „Ich habe mich direkt bei der Borussia wohl gefühlt. Dem Verein habe ich sehr viel zu verdanken”, betonte Durakovic, der als neuer Trainer in Jülich vorgestellt wurde.

„Ich glaube, wir haben einen hervorragenden Fußballer gewinnen können”, meinte Vorsitzender Michael Lingnau, als er den neuen Coach der versammelten 1. Mannschaft vorstellte. Die applaudierte artig dem Neuen, obwohl einige den Verein Richtung FC Rurdorf verlassen wollen.

Dass der 35-Jährige Erfahrung mitbringt, hob Lingnau ausdrücklich hervor. So spielte er fünf Jahre mit Freialdenhoven in der Oberliga, zwei Jahre in der Verbandsliga und war zwei Jahre als verantwortlicher Trainer oder Co-Trainer bei der Reserve verantwortlich.
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