Zofingen/Jülich - Duathlon-WM: Jülicher geht in Schweizer Bergen bis ans Limit

Duathlon-WM: Jülicher geht in Schweizer Bergen bis ans Limit

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Zofingen/Jülich. Im schweizerischen Zofingen wurden Anfang September im Rahmen des Powerman Zofingen die Duathlon-Weltmeisterschaften über die Langdistanz ausgetragen. Mit dabei als Mitglied der Deutschen Duathlon-Nationalmannschaft in der Altersklasse war der Jülicher Robert Dreyling.

Zurücklegen mussten die Athleten eine Strecke von 10 Kilometer Laufen, darauf folgte ein Radpart von 150 Kilometern und abschließend galt es, noch einmal 30 Kilometer laufend zu absolvieren. Dies alles erfolgte auch noch auf einer extrem schweren Strecke. Nicht umsonst gilt der Powerman Zofingen als der schwerste Duathlon weltweit. So galt es, insgesamt knapp 3200 Höhenmeter zu überwinden.

Um 9 Uhr erfolgte für die Athleten aller teilnehmenden Nationen der Start bei guten Wetterbedingungen. Da es für Dreyling der erste Start über diese lange Duathlon-Distanz war, hielt er sich bewusst im Mittelfeld auf, um nicht schon von Anfang an alle Körner zu verschießen.

Nach dem ersten 10 Kilometern Lauf wechselten die Athleten auf das Zeitfahrrad und mussten 150 Radkilometer – aufgeteilt in drei Runden – zurücklegen. Dabei waren 2100 Höhenmeter mit Steigungen von bis zu 18 Prozent zu überwinden.

Dreyling hierzu: „Ich habe mich bewusst auf dem Rad zurückgehalten, da ich die Strecke nicht kannte und nicht wusste, was auf mich zukommt. Die Radstrecke hat es in sich, ist aber landschaftlich auch wunderschön.“

Im Laufe des Tages verschlechterten sich die Wetterbedingungen und gegen Nachmittag begann es leicht zu regnen, was aber für den abschließenden 30-Kilometer-Lauf keine Behinderung für die Athleten darstellte.

Dies ist dann auch der härteste Teil einer Langdistanz, wenn die Athleten schon so viele Stunden unterwegs sind. Dazu kommt in Zofingen auch noch die Strecke, auf der es dann noch einmal knapp 800 Höhenmeter zu überwinden gibt.

Dreyling: „Wir mussten zwei Runden zu je 15 Kilometern laufen. Die erste der beiden Runden fühlte ich mich noch relativ gut, aber zum Beginn der zweiten Runde musste auch ich anfangen zu beißen, da die Steigungen schon mächtig waren und vor allem das bergab laufen einem die Oberschenkel mächtig zerstört.“

Nach acht Stunden und 54 Minuten erreichte Dreyling das Ziel. Mit einer Platzierung als Gesamtplatz 93 und als 13. in seiner Altersklasse.

Dreyling kommentierte den Wettkampf hinterher: „Das war bisher das härteste Rennen, das ich gemacht habe. Aber das alles im Nationalmannschaftstrikot zu bestreiten, gibt einem unterwegs immer ein bisschen Aufwind. Meine Saison ist für dieses Jahr zu Ende und ich hoffe, gesund durch den Winter zu kommen.“

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