Drummer der „Toten Hosen” gastiert als „Cryssis” im Kulturbahnhof

Von: Kr.
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Die Band Cryssis gab im KuBa m
Die Band Cryssis gab im KuBa mit Power Pop so richtig Gas. (Von links) Vom Ritchie, Sänger Dick York, und Bassist Thomas Schneider. Foto: Król

Jülich. Die Band firmiert unter „Cryssis”, ihr bekanntestes Mitglied heißt Stephen George Ritchie oder besser bekannt als VomRitchie, der Drummer der Toten Hosen. Wenn er nicht gerade mit denen auf Tournee ist, tanzt er auf vielen Hochzeiten, wie zum Beispiel mit der letzten Sommer gegründeten Band „Cryssis”.

Mit seinen alten Kumpels, dem Sänger und Gitarristen Dick York, Thomas Schneider am Bass und Trip Tom an der Gitarre gründete er die Formation Cryssis. In ihrem neusten Album „Simple Men” leben die Musiker ihre Liebe zur lauten Gitarre mit einprägsamen Melodien voll aus.

In der Kneipe des Jülicher KuBa machten die Vier auf ihrer Tour durch die Republik einen Zwischenstopp und verabreichten ihrem begeistert mit gehenden Publikum eine volle Ladung Power Pop aller erster Güte.

„Ich habe in meinem Archiv eines Tages ein altes Tape entdeckt mit unveröffentlichten Aufnahmen von „Cry Dyann”, eine der angesagtesten englischen Punk-Pop-Bands der 80er. Da kam mir die Idee mit meinem Freund Dick York, der mittlerweile seit Jahren seine musikalische Kariere beendet hatte, diese Songs wieder zu beleben,” erklärte Vom Ritchie im Gespräch. Sie überarbeiteten die Lieder, die in Deutschland bisher nie zu hören waren.

„Nachdem ich Dick wieder gefunden hatte, gründeten wir gemeinsam mit Thomas und Tom ?Cryssis. An dieser Band hängt mein Herz, es ist für mich ein Weg zurück zu meinen musikalischen Wurzeln, der sehr viel Spaß gemacht hat”, so Richtie.

Wesentlich länger als vorgesehen

Im Jülicher Kuba entpuppte sich der Schlagzeuger als Kraftwerk, der dem tollen Sound der Band einen enormen Drive einimpfte. Viele Titel aus ihrem letzten Album „Simple Men”, ein Mix aus alten und neuen Songs, waren auch in Jülich nicht ganz unbekannt, und die Refrains wurden kräftig mitgesungen.

Vom ersten Stück „Last Good By” bis zum letzten „Mr. Jack” war es ein hochklassiges Konzert mit rockiger, energiegeladener Musik, bei dem man merkte, dass die Jungs auf der Bühne ebensoviel Spaß hatten, wie die Fans, die kräftig abrockten. Das war auch der Grund warum die Band noch einmal nachlegte und wesentlich länger spielte als vorgesehen, nur so aus reinem Spaß an der guten Stimmung vor und auf der Bühne.

Für das Jülicher Konzert musste Gitarrist Trip Tom verletzungsbedingt absagen, für ihn sprang „Mücke” von der Stuttgarter Band Madsen ein. Es spricht für seine Klasse, dass er innerhalb von zwölf Stunden alle 21 Stücke des Konzertes eingespielt hatte. Den Support für Cryssis übernahmen die Düsseldorfer Lokalmatadoren „Banana Pilots”.
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