Jülich - Drogenberatungsstelle: Kreis springt bei Zuschüssen nicht ein

Drogenberatungsstelle: Kreis springt bei Zuschüssen nicht ein

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Jülich. Das Gezerre im Jülicher Stadtrat zur Bezuschussung der Drogenberatungsstelle und der Beratungsstelle „Frauen helfen Frauen“, fand auf der jüngsten Sitzung des Kreis-Sozial- und Gesundheitsausschusses ein Echo, das in einem Appell an die Stadt Jülich gipfelt.

Im Ausschuss hatten Wilfried Pallenberg, Leiter der Drogenberatungsstelle, sowie Maria Brenner und Sabrina Dicken vom Verein „Frauen helfen Frauen“ ihre Arbeit vorgestellt sowie ihre Sorgen und Ängste bezüglich der weiteren Finanzierung der Beratungsstellen nach 2014 dargelegt. Bekanntlich hatte der Jülicher Rat mehrheitlich beschlossen, die Finanzierung über das Jahr 2014 hinaus nicht mehr sicher zu stellen ud den Kreis aufgefordert, die ausfallenden Gelder durch Kreismittel zu ersetzen.

Nach der intensiven Diskussion antwortete der Ausschuss auf Vorschlag der Vorsitzenden Liesel Koschorreck (SPD) mit folgendem Appell an die Adresse der Stadt Jülich: „Die Drogenberatungsstelle in Jülich und die Beratungsstelle Frauen helfen Frauen Jülich leisten wichtige Arbeit auf hohem Niveau.“

Die Finanzierung eines solchen Hilfesystems bedürfe der gemeinsamen Anstrengung von Land, Kreis und der ihm angehörenden Kommunen. „Problematisch sehen wir den ausstieg der Stadt Jülich aus der Finanzierung der beiden Beratungsstellen ab 2015. Deshalb appellieren wir an den Bürgermeister und die Verantwortlichen im Rat der Stadt Jülich, die Finanzierung der Drogenberatungsstelle und der Beratungsstelle Frauen helfen Frauen auch über 2014 hinweg sicherzustellen.“

Karl Schaviers Klarstellung

Bei den Beratungen im Kreisausschuss machte der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl Schavier mit Blick auf die in Jülich laufende Diskussion über eine Einstellung der Förderung seitens der Stadt einmal mehr deutlich, dass der Kreis nicht für den Ausfall von Drittmitteln aufkommen kann. „Dies ist keine Aussage allein bezogen auf die Frauenberatungsstelle in Jülich“, stellte Schavier klar, „sondern das gilt trotz immer wieder auftretender anderslautender Forderungen generell für alle vom Kreis Düren unterstützten Projekte, Maßnahmen und Einrichtungen“.

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