DRK-Kreisverband Jülich ändert Satzung und wählt Vorstand

Von: ptj
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Präsidium und Geehrte auf einen Blick: Dem Präsidium des DRK-Kreisverbandes Jülich sitzt weiterhin Justus Peters (r.) vor, sein erster Stellvertreter bleibt Holger Kniwel (l.). Foto: Jagodzinska

Jülich. Mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit hat der DRK-Kreisverband Jülich in seiner Jahreshauptversammlung im Café „Pasqualini“ eine Satzungsänderung vorgenommen – auf Wunsch der Förderation in Genf.

Damit sich der geschäftsführende Vorstand nicht weiterhin „selbst beaufsichtigt“, gliedert sich das Management künftig in eine operative Ebene und in ein „Präsidium“ als lenkungs-, leitungs- und aufsichtsführende Ebene.

Ferner wird der Kreisvorstand vorsorglich ermächtigt, redaktionelle Änderungen vorzunehmen. Zudem wurde neu gewählt.

Den Vorsitz des ehrenamtlichen Präsidiums behält Justus Peters. Sein erster Stellvertreter bleibt Holger Kniwel, sein zweiter Vize heißt nunmehr Daniel Krawietz. Als Kreisschatzmeister wurde Dirk Beemelmanns bestätigt, genauso wie Christoph-Albert Schröder als Ju-stiziar. Der Kreisverbandsarzt heißt Christian Dreyer, zu Beisitzern wurden Sebastian Dolgener, Karl Gollnick, Winfried Bemberg und Volker Derichs gewählt. Als Jugendrotkreuz-Leiterin wurde Julia von Krüchten bestätigt, als Leiter der Sozialarbeit fungiert Manfred Gleißner.

„Wir stellen in Jülich nach wie vor eine Einsatzeinheit, die weiter für Hilfeleistungen einsatzbereit ist und für die Bevölkerung im Jülicher Land zur Verfügung steht“, resümierte Justus Peters im Rechenschaftsbericht. „Seine Schlagkraft unter Beweis gestellt“ hat das DRK im Rechnungsjahr 2014 mit großem, ehrenamtlichen Engagement in seinem Kerngeschäft Rettungsdienst, auf dem Nürburgring, im Katastrophenschutz, im Ausbildungsbereich und beim Jugendrotkreuz. Darüber hinaus bei überörtlichen Einsätzen und Hilfeleistungen, bei Evakuierungen anlässlich des Bombenfundes in Köln, dem Zimmerbrand in einem Altenheim bei Nideggen oder bei „Rock am Ring“.

Bei internationalen Einsätzen errichtete Michael Sieland im Rahmen der Ebola-Epidemie im Auftrag der Bundesregierung und mit Unterstützung der Bundeswehr eine Ebola-Behandlungsstation in Monrovia. Karl-Philipp Gawel war in Nepal im Einsatz (wir berichteten). Ferner sind Vorstand, Geschäftsführung und Betriebsrat zu dem Entschluss gekommen, „nicht nur aus Gründen der Vergütungsgerechtigkeit, sondern auch zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben ein Tarifsystem anzuwenden, das uns Arbeitzeitflexibilität auf rechtskonformer Basis ermöglicht“, wie Peters es ausdrückte. „Unterm Strich ist alles gut gegangen, die Finanzen sind geordnet“, fasste er zusammen.

Laut Kreisverbandsgeschäftführer Dirk Beemelmanns ist das DRK Jülich ein solider Verein. Aber „an der Wirtschaftlichkeit der laufenden Geschäfte“ müsse gearbeitet werden. Einen „ausdrucksvollen Leistungsbericht“ lieferte Kreisbereitschaftsleiterin Sara Beemelmanns. Demzufolge sind Ausbildungskurse deutlich gestiegen im Vergleich zum Vorjahr: „148 Rettungskurse mit 1327 Teilnehmern“, sei eine nennenswerte Zahl. Blutspenden seien hingegen „leicht zurückgegangen“, wenn der Kreisverband auch im Vergleich „noch ganz gut“ situiert sei.

„Jugendlich-frisch“ berichtete JRK-Kreisleiterin Julia von Krüchten über die erfolgreiche Arbeit im Jugendrotkreuz. Erwähnenswert ist die Ausbildung von Lehrerinnen im Schulsanitätsdienst in der Sekundarschule Jülich. „Notfalldarstellungen“ gebe es allerdings „leider nicht so viele im Kreis Düren“.

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