Bonn - Dritter Platz: Suburbian Rex wird schon im Bus gefeiert

Dritter Platz: Suburbian Rex wird schon im Bus gefeiert

Von: Mira Otto
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Die Fans von Suburbian Rex halten während des Auftrittes Smartphone- und Feuerzeuglichter in die Höhe. Foto: Mira Otto
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Suburbian Rex sicherte sich bei dem Bandcontest Toys2Masters den dritten Platz. Der Auftritt wurde von den zahlreichen angereisten Fans gefeiert. Foto: Mira Otto

Bonn. Die Jülicher Band Suburbian Rex hat sich bei dem größten Bandwettbewerb in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ,„Toys2Masters“, den dritten Platz erreicht. Außerdem wurde der Bassist der Band, Ivo Althaus, zum „Master of Bass“ gekürt.

Es war ein spannender Abend. In der vollen Halle des Brückenforums in Bonn drängten sich die Fans der Musikgruppen Bromo, David Nevory, Millennia, The DogHunters, Zufällig Hier und Suburbian Rex, um ihre Band zu unterstützen. Denn bei „Toys2Masters“ entscheidet zu 50 Prozent das Publikum, wer sich am Ende des Abends den Pokal holt. Der Rest der Wertung liegt bei der Jury.

211 Fans aus Jülich

Und Suburbian Rex hatte in wahrsten Sinne des Wortes gute Karten, denn die Musikgruppe aus Jülich verkaufte 211 Tickets – und damit mit Abstand die Meisten. Dazu trug auch der Fanbus der Gruppe bei, der einen Teil der Fans zum Brückenforum transportierte. Bereits im Bus wurden die vom Band gespielten Songs der Musiker gefeiert.

Nach dem David Nevory, eine vierköpfige Folk-Rock-Band, The DogHunters mit Jar Punk und das Trio Bromo das Publikum angeheizt hatten, betraten Millennia die Bühne.

Sofort ertönten Millennia-Rufe und Alassio (Gesang), Zimmi (Bass), Munk (Rhytmusgitarre), Fabian (E-Gitarre) und das Schlagzeugtalent Yannik, der zu Anfang bei einem Solo von den Besuchern gefeiert wurde, betraten die Bühne. Gespielt wurden Titel wie beispielsweise „Crazy“, welches vom Ausbrechen aus den Standardleben bis zur völligen Eskalation handelt, wie Fabian nach dem Auftritt erklärte. Dieser sagte zu Suburbian Rex: „Die Gruppe macht echt coole Musik und wir wollen im nächsten Jahr mit ihnen einige Konzerte geben.“

Dann stand der Höhepunkt für die größte Fangruppe des Abends an: Suburbian Rex, die Band, die für Rock mit neuem Sound steht, betraten die Empore. „Vielen Dank, ohne euch wären wir gar nicht hier“, sagte der Schlagzeuger Julian Heck und tosender Jubel des Publikums folgte. Die sechs Songs, darunter der neuste Titel „Clockwork universe“, hat das Publikum während des Auftritts gefeiert.

Dröhnen, Ehrgeiz und Sympathie

Ein besonders heikler Moment war gekommen, als sich der Gitarrengurt des Sängers und Gitarristen Anton Fatjanov löste. Nichtsdestotrotz spielte Anton ohne Unterbrechung und Gurt weiter, während ein Mitarbeiter der Technik diesen wieder befestigte.

Es folgte der Auftritt von Zufällig Hier. Die Kölner Band, besetzt mit Thomeek (Gitarre und Gesang), Paschi (Gesang) und Wolten (Cajon), zeichnete sich auf der Bühne durch ihre Texte mit viel Humor aus. In diesem Sinne wurde in einem neuen Song die Größe der fiktiven Liliputaner mit der Größe des Gehirns eines NPD-Wählers zueinander in direkten Bezug gesetzt.

„Zu Suburian Rex habe ich drei Begriffe: Dröhnen, Ehrgeiz und Sympathie. Eine Gruppe, die das Publikum dazu bringt, mitzufeiern“, sagte Thomeek zu der Jülicher Gruppe.

Nach Millennia, welche bei „Toy2Masters“ den ersten Platz belegte, holten sich „Zufällig Hier“ die Zweitplatzierung. Suburbian Rex belegte Platz drei. Völlig überrascht war Ivo Althaus, seines Zeichens der Bassist von Suburbian Rex, als dieser zum „Master of Bass“ gekürt wurde. Jubelnd nahm er seinen Preis, eine Bassgitarre, entgegen. „Wir freuen uns über den immensen Erfolg im ersten Bandjahr“, zog Ivo sein Fazit.

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