Dreikönigstreffen der Linnicher Liberalen

Von: Kr.
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Die Liberalen in Linnich hatten zum Dreikönigstreffen ins Heimatmuseum eingeladen. Foto: Kròl

Linnich. Es war vor 150 Jahren, als die Liberalen in Stuttgart erstmals zu einem Dreikönigstreffen einluden. Seither hat der 6. Januar einen festen Platz im Terminkalender vieler FDP-Mitglieder in Deutschland, denn zahlreiche Ortsverbände eröffnen das politische Jahr mit dieser Zusammenkunft.

Im vergangenen Jahr lud der FDP-Stadtverband Linnich erstmals zu einem Neujahrstreffen ein, griff nun die alte Tradition der Partei auf und war am Dreikönigstag Gastgeber für die Linnicher Parteimitglieder, Vertreter benachbarter Ortsverbände und des Kreisverbandes sowie Vertreter der Linnicher Vereine im Heimatmuseum der Stadt.

Von den Jülicher Liberalen waren Wolfgang Steufmehl und Clemens Schüssler gekommen und von den Dürener Julis Darius Kutschak Alawi. Als Gast aus den Niederlanden begrüßte der Vorsitzende der Linnicher FDP, Patrick Schunn, von der Volkspartei für Freiheit und Demokratie seinen Parteifreund Jacques Michel Bloi.

Bilanz des alten Jahres

In seiner kurzen Ansprache ließ Schunn noch einmal das vergangene Jahr Revue passieren, erinnerte an die Bürgermeisterwahl im September bei der Marion Schunck-Zenker den damals amtierenden Bürgermeister Wolfgang Witkopp ablöste. Auf die Europapolitik ging er ein und betonte, dass zurzeit ein Erstarken der politischen Mitte zu erkennen sei.

Er erinnerte aber auch daran, dass sich in Linnich durch das integrierte Handlungskonzept, an dem zurzeit mit Hochdruck gearbeitet wird, neue Wege auftun. Dazu gehöre nicht nur die Aufwertung des Erscheinungsbildes der Stadt, sondern auch die Zukunftsfähigkeit voranzutreiben.

Er ging auf die Schulpolitik ein und fand, dass Linnich von der U3-Betreuung bis zum Abitur ein gutes Bildungsangebot habe, das sich sehen lassen könne. Die Gesamtschule sei zwar noch in der Entstehungsphase aber hier biete sich die Möglichkeit, individuelle Förderung von Begabung statt Einheitsbildung aufzubauen. „Es gibt viel zu tun. Wir sind bereit. Packen wir es an“, schloss er seine Ausführungen.

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