Dreigestirnsbauer muss höhere Strafe zahlen

Von: hfs.
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Aachen/Jülich. Mit 90 Tagessätzen zu je 130 Euro urteilte das Landgericht Aachen im Revisionsverfahren gegen einen 46-jährigen Jülicher Geschäftsmann.

 Der war im Januar vom Amtsgericht Jülich wegen eines „minderschweren Falls von Körperverletzung“ zu 120 Tagessätzen von je 50 Euro verurteilt worden. Gegen dieses Urteil hatten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Beklagte selbst Rechtsmittel eingelegt.

Deshalb wurde der Vorfall von Februar 2015 vor dem Landgericht aufgerollt, der sich nach der Damensitzung in Lich-Steinstraß ereignet hatte. Da hatte der Jülicher als „Bauer“ im Dreigestirn eine 43-jährige Frau mit dem Dreschflegel geschlagen, von der er sich „provoziert gefühlt hatte“.

Das wurde in der Verhandlung in Jülich bestätigt. Während der Anwalt deshalb auf Freispruch plädierte, aber die Staatsanwaltschaft sechs Monate Haft auf Bewährung beantragt hatte, wurde der Fall nun neu verhandelt. Die Strafe wurde verschärft.

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