Drei neue Kita-Gruppen in Aldenhoven

Von: Antonius Wolters
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Die integrative Kindertagesstätte Regenbogen in Aldenhoven wird um- und ausgebaut und um zwei Gruppen bis August vergrößert. Foto: Wolters

Aldenhoven. Für die Gemeinde Aldenhoven hatte das Kreisjugendamt Ende des vergangenen Jahres einen Bedarf von weiteren drei Gruppen für die Kinderbetreuung benannt.

Um diesen „sichtbar werdenden Bedarf befriedigen zu können“, wie es Bürgermeister Ralf Claßen auf Anfrage unserer Zeitung formulierte, habe der Kreis die Gemeinde Aldenhoven als Kindergartenträger und profinos als Träger der Katholischen Kindergärten angesprochen, damit diese rechtzeitig vor Ablauf des Monats Januar die entsprechenden Anträge für die Finanzierung des zusätzlichen Betreuungsangebotes stellen.

Der Gemeinde sei daran gelegen, dass die Schaffung der drei neuen Gruppen „nachhaltig und wirtschaftlich“ erfolgt, sagte Bürgermeister Claßen. So würden die zusätzlichen Gruppen in bereits bestehende Einrichtungen geschaffen. Um zwei Gruppen wird die Integrative Kindertagesstätte „Regenbogen“ der Gemeinde am Pestalozziring erweitert, die derzeit noch zwei IT-Räume der benachbarten Gesamt- und Realschule beherbergt.

Ein Architekt habe bereits verschiedene Varianten erarbeitet, wie das vorhandene Treppenhaus und verschiedene Räume des Gebäudes – möglicherweise mit einem kleinen Anbau versehen – für die Unterbringung der beiden zusätzlichen Gruppen „zu überschaubaren Kosten“ umfunktioniert werden können.

Aktuell betreut die Integrative Kita „Regenbogen drei Gruppen mit insgesamt 56 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren, davon 13 integrative Kinder. Die Pläne für die Erweiterung der Einrichtung erfolgen nach Worten Claßens in enger Zusammenarbeit mit dem Kreis, wobei er die gute Zusammenarbeit ausdrücklich lobt. Der Bürgermeister ist zuversichtlich, dass der Antrag zeitnah genehmigt wird und rasch mit der Baumaßnahme begonnen werden kann, damit zum Beginn des neuen Kindergartenjahres im August die fünfgruppige Integrative Kita „Regenbogen“ das Betreuungsangebot erweitert.

Altgebäude steht zur Verfügung

Fünfgruppig ist der Aldenhovener St. Elisabeth-Kindergarten bereits, dessen Träger Profinos etliche kirchliche Kitas in seinem Portfolio hat. „Wir wollen“, fasst Profinos-Geschäftsführer Thomas Pick die Zustimmung auf die Anfrage des Kreises zur Einrichtung einer weiteren Gruppe in zwei Worten zusammen. Da die Einrichtung im Altbau an der Dietrich-Mülfahrt-Straße recht beengt untergebracht war, erfolgte im vergangenen April der Umzug in ein größeres Gebäude an der Schwanenstraße. Das ist mit den aktuell 60 Kindern – davon 20 aus dem U2-Bereich – zwar gut ausgelastet, aber die Altgebäude stehen für die sechste Gruppe noch zur Verfügung, müssen nur noch für den Zweck hergerichtet werden.

Auch Profinos hat nach Worten Picks seinen Antrag fristgerecht gestellt und ist zuversichtlich, dass 15 oder 20 Kinder dort betreut werden. „Der genaue Bedarf wird noch ermittelt“, sagt Pick und weist auf diverse Unwägbarkeiten wie das individuelle Nachfrageverhalten der Eltern, Zu- und Wegzügen sowie die stetig steigende Zahl von Flüchtlingsfamilien bei der Bedarfsermittlung hin.

Damit zum Beginn des Kindergartenjahres erst gar keine Kinder auf Wartelisten stehen, würden in Einzelfällen und in Abstimmung mit den Kindergartenleitungen im Gemeindegebiet Lösungen für die zu betreuenden Kinder gesucht und in der Regel auch gefunden, beschreibt Bürgermeister Claßen die gängige Praxis in Aldenhoven.

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