Titz/Jülich - Drei Kilometer lange Exkursion zur ehemaligen Bahntrasse

Drei Kilometer lange Exkursion zur ehemaligen Bahntrasse

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Titz/Jülich. Was zwitschert denn da? Zwar findet man in der Gemeinde Titz nur noch wenig zusammenhängende Baumbestände, doch an der ehemaligen Bahntrasse Jülich-Mönchengladbach gibt es noch Bewuchs zu, der Vögeln eine Heimstatt bietet. Dorthin führt eine Exkursion der Umweltschutzorganisation BUND.

Ende 2010 erwarb der Landesverband NRW des BUND rund sieben Kilometer der ehemaligen Bahntrasse Jülich-Titz-Mönchengladbach. Betreut werden sie von der BUND-Ortsgruppe Jülicher Land.

Wie Michael Leifeld erläutert, leben dort Braunelle, Kleiber, Rotkehlchen und Meisen, darunter die eher seltene Schwanzmeise. Der maximal zehn Gramm schwere Wicht kann mit seinem bis zu zehn Zentimeter langen Schwanz beim Hangeln auf den äußeren Enden feiner Zweige präzise ausbalancieren. Ob die Grauammer, die offene Landschaften mit einzelnen Bäumen oder Büschen bewohnt, noch vorkommt, ist zweifelhaft. Doch der Waldkauz hat sich dort angesiedelt.

Mit dem Ornithologen und Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer (Grüne) wird am Samstag, 13. April, von 8 bis 10 Uhr ein drei Kilometer langer Teil dieser Strecke abgewandert, um die hier vorkommenden Vögel an ihrem Gesang kennenzulernen. Die Teilnehmer sollen angeleitet werden, einige Vögel selbst an der Stimme zu erkennen. Gerade im Frühjahr und in den frühen Morgenstunden macht das herrliche Vogelkonzert das Naturerlebnis erst so richtig komplett.

Was die kleine Idylle allerdings gefährdet, ist laut Leifeld, dass dort immer wieder wilder Müll abgelagert wird – „Grünschnitt ist auch Müll“. Auch sollten Spaziergänger gerade während der Brutzeit ein wenig mehr Rücksicht nehmen.

Treffpunkt für die Teilnehmer der Exkursion ist die ehemalige Bahnüberquerung und der ehemalige Haltepunkt an der L241 am nordöstlichen Rand von Titz in Richtung Jackerrath .

Die Exkursion ist für Erwachsene und Kinder geeignet. Es sollte wettergerechte Kleidung getragen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Rückfragen bei BUND/Emily Willkomm-Laufs (Telefon 02461/55585) Infos im Internet: www.juelich.de/bund.

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