Drachen nach englischer Anleitung gebaut

Von: dol
Letzte Aktualisierung:
englishweekbu
Bei der Abschlussveranstaltung der „English Week” in der Realschule Jülich präsentierten die Schüler ihren Eltern voller Stolz die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten. Foto: Dolfus

Jülich. Während draußen die Sonne schien und ihre Altersgenossen die Ferienzeit in vollen Zügen genossen, haben 30 Schüler verschiedener weiterführender Schulen (Realschulen Jülich und Linnich, MGJ, Haus Overbach) in der Realschule Jülich freiwillig weiterhin die Schulbank gedrückt.

Seit einigen Jahren findet in der Realschule regelmäßig eine „English Week” in der Ferienzeit statt, in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer der Schule und dem Institut ACE Learning Curves unter der Leitung von Margaret E. Flynn.

In dieser Osterferienwoche wurde an vier Tagen jeweils fünf Stunden lang nur Englisch gesprochen, und die Schüler setzten sich in kreativen Workshops mit der Sprache und der anglo-amerikanischen Kultur auseinander. Der kostenpflichtige Ferienkurs erfolgte jahrgangsstufenbezogen, der Lehrerstab um Margaret E. Flynn setzte sich zusammen aus Maya Wheeler, Toyin Thany, Peter Foster sowie Andrea Meskouris von der Realschule.

„Ihre Kinder haben in dieser Woche Höchstleistungen vollbracht”, lobte Andrea Meskouris bei der Abschlussveranstaltung, zu der viele Eltern und Verwandte gekommen waren. Die Mädchen und Jungen der Klassen 7 bis 9 hatten nicht nur kurze Textvorträge vorbereitet, sondern präsentierten auch ganz anschauliche Ergebnisse aus ihren Workshops. Einige hatten sich mit dem „American Dream” auseinandergesetzt, andere hinterfragten, wie man die Welt verändern könnte.

Nicht nur symbolisch hatten sie dafür „Kites”, also Drachen, angefertigt, die mangels Wind allerdings nicht aufsteigen konnten. Die Drachen hatten die Jugendlichen nur anhand einer englischsprachigen Anleitung gebastelt und waren damit sogar besser klar gekommen als ihr Lehrer Peter Foster, wie Margaret E. Flynn schmunzelnd berichtete.

Auf Stellwänden waren weitere Projektergebnisse zu sehen, außerdem hatten die Schüler „Dreamcatcher” hergestellt, wie sie bei den Indianern gebräuchlich sind. „Das bringt viel Selbstbewusstsein im Umgang mit der Sprache”, erläuterte Andrea Meskouris den positiven Effekt des Kurses auf die jungen Leute, die bei der Abschlussveranstaltung voller Stolz ihre Zertifikate entgegen nehmen durften.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert