Dozenten eröffnen das musikalische Jahr

Von: Hilde Viehöfer-Emde
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Mit Mozarts Klavierquartett begeisterten die Dozenten der Jülicher Musikschule die Zuhörer. Foto: Wolfgang Emde
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Der neue Schulleiter der Musikschule ist Bernhard Dolfus. Foto: Wolfgang Emde

Jülich. Viele Zuhörer konnte der neue Leiter der Musikschule Bernhard Dolfus begrüßen, die der Einladung der Musikschule Jülich zum Dozentenkonzert gefolgt waren.

Dolfus betonte die Bedeutung der Musik, die Gefühle ausdrückt und zulässt, die Gemeinsamkeit und Verbundenheit beinhaltet. Kurz skizzierte er seinen Lebensweg, bei dem sein Start als Schüler der Musikschule vor 40 Jahren sicherlich von Bedeutung war. Ein Praktikum und intensive Zusammenarbeit mit den Ensembleleitern, Arrangements und tontechnische Aufgaben folgten. So waren die Gefühle enger Verbundenheit zu dieser Jülicher Institution auch ausschlaggebend für seine Bewerbung als Schulleiter. Sein Dank galt allen, die ihn auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben.

Zwei Sängerinnen konnte Bernhard Dolfus als neue Lehrerinnen der Musikschule ankündigen. Mirjam te Laak eröffnete das Programm mit drei Sätzen der Kantate zum Dreikönigsfest von Georg Phillip Telemann. Die junge Sängerin beeindruckte mit ihrer angenehm natürlichen Stimme und emotionaler Interpretation. Den Instrumentalpart übernahmen Almuth Müller (Blockflöte), Claudius Wettstein (Cello) und Soline Guillon (Cembalo). Auch Uschi Wilden stellte sich an diesem Nachmittag erstmals als Gesangsdozentin vor und brachte in Klavierbegleitung von Melanie Becker vier Brahmslieder mit voller warmer Stimme zu Gehör.

In einer Bearbeitung für Gitarre und Flöte spielten Birgit Bergk (Querflöte) und Nils Moog (Gitarre) die ansprechende Sonate a-moll, bei der der Flötist J. B. Loeillet sein Instrument perfekt in Szene setzt.

Klangschön arbeitete Bernd Schulz (Oboe) in Begleitung von Melanie Becker (Klavier) die Feinheiten der drei Fantasiestücke von Robert Schumann heraus und erhielt begeisterten Applaus.

Krönender Höhepunkt des Abends war die Aufführung des Klavierquartettes ES-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Für den solistischen Part konnte Tomoko Yoneyama gewonnen werden. Sie musizierte virtuos, mit großer Leichtigkeit und in völligem Einklang mit den Streichern Hans Otto Horch (Violine), Susanne Trinkaus (Viola) und Volker Mettig (Cello).

Dem Quartett gelang es den mozartschen Charakter des Werkes in seiner freudigen Strahlkraft und heiteren Leichtigkeit darzustellen. Die Instrumentalparts wurden perfekt ausbalanciert und gewichtet. Der Klavierpart erstrahlte in vollendeter Eleganz. Eine Meisterleistung des Ensembles, die mit Riesenapplaus des begeisterten Publikums honoriert wurde.

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