Dozenten der Musikschule Jülich brillieren mit Bach und Beethoven

Von: hivi
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Konzert der Musikschule Jülic
Konzert der Musikschule Jülich in der Schlosskapelle: Dazu laden die Dozenten alljährlich ein. Foto: Wolfgang Emde

Jülich. Zum Dozenten-Konzert lädt die Musikschule Jülich traditionsgemäß zu Beginn des Jahres ein. Ein interessantes und anspruchsvolles Programm erwartete die Zuhörer in der gut besetzten Schlosskapelle.

Den musikalischen Rahmen zu Beginn und Ende des Konzertes gestaltete Klaus Luft mit seinem Bläserensemble. Es setzte sich zusammen aus Judith Schaible und Joachim Manskirch (Oboe), Klaus Luft (Trompete), Christiane Suppus (Fagotte) und Melanie Becker (Klavier).

Zusammenspiel

Das Ensemble bot die Sonata von Godfrey Finger und das Konzert von Georg Friedrich Telemann, schlichte Kompositionen, die vom Zusammenklang der Instrumente und harmonischem Zusammenspiel lebten.

Die neue Dozentin für Violine an der Musikschule bekam in diesem Konzert Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit vor zu stellen.

Myriam Audin präsentierte sich als technisch versierte und überaus sichere Interpretin der Chaconne d-moll aus der Partita Nr. 2 von Johann Sebastian Bach. Diese monumentale Architektur dieses Kunstwerkes „Ciacona” scheint alle Dimensionen der Violinkunst zu sprengen und greift mit großer Fantasie das Chaconne Modell auf. Kurze und lange Variationen wechseln, die Tonlagen Dur und Moll wechseln ebenfalls. Der Einfallsreichtum des Komponisten sowohl figurativ wie melodisch scheint unerschöpflich.

Doppelgriffe

Bewundernd verfolgten die Zuhörer die Fähigkeiten der Musikerin, das Doppelgriff- und Bariolagespiel zu meistern.

Ein weiterer Höhepunkt des Konzertes war sicherlich auch das Klavierquartett Es-Dur op.16 von Ludwig van Beethoven. Eine gewichtige, langsame Einleitung geht den Sätzen voraus und geht in ein leidenschaftlich bewegtes Allegro con spirito über. Interessant war das Finale, bestehend aus einer Variationsreihe über ein Cantabile Thema. Alle Instrumente sind ständig gleichberechtigt im Einsatz, so dass auch alle Musiker ihr Instrument solistisch ausspielen konnten.

Gleichzeitig gelang es ihnen aber auch, durch harmonisches Zusammenspiel und musikalischen Gleichklang ein bewundernswertes Gesamtwerk zu präsentieren. Olga Hensen spielte den Klavierpart dynamisch souverän, Alexander Yakoniuk glänzte mit einem strahlenden Violinpart, Susanne Trinkaus begeisterte mit dem warmen Klang der Viola und Arabella Rispenpart faszinierte mit eleganter Bogenführung und wunderbarem Celloton.

Kräftiger Applaus von Schülern, Eltern und Freunden der Musikschule Jülich war den Musikern sicher.
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