Dorv-Projekt wird Barmens Exportschlager

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Dorv-Zentrum Barmen: An der Ladentheke Geschäftsführer Heinz Frey (l.) mit der Polit-Prominenz aus dem Nordkreis. Foto: hfs.

Berlin/Jülich. Das Dorv-Zentrum Barmen wird zum Exportschlager. Auf der Grünen Woche in Berlin, der weltgrößten Schau der Agrar- und Ernährungswirtschaft, hat sich das Bürgerprojekt einem internationalen Publikum präsentiert.

Als einer von fünf bundesweit ausgesuchten Ausstellern im Bereich „LebensTraum Dorf” wurde das Zentrum vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und der „Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS)” vorgestellt.

Geschäftsführer Heinz Frey und Projektleiter Jürgen Spelthann hatten in enger Zusammenarbeit mit der DVS eine Konzeption für den Messestand entwickelt. Ansprechpartner aus der Kooperation mit der Metzgerei Jansen, der Brauerei Rainer, der Arbeiterwohlfahrt Koslar, den öffentlichen Verwaltungen und den Barmener Vereinen mussten für eine Reise nach Berlin gewonnen werden.

Denn nicht nur eine rund zehntägige Standbesetzung wurde organisiert, sondern auch eine 75-minütige Bühnenpräsentation. Hier stellte die DORV-Gemeinschaft das Fünf-Säulen-Modell vor. Das große bürgerschaftliche Engagement und die Mitarbeit von privaten und öffentlichen Partnern begeisterten das fachkundige Publikum ebenso wie die Übertragbarkeit des Modells auf andere Dörfer und Stadtteile.

„Und das alles funktioniert nach wie vor ohne irgendwelche Zuschüsse oder Subventionen, allein mit bürgerschaftlichem Engagement und Kapital”, sagt Heinz Frey auf Nachfrage. Durch die Zusammenarbeit mehrer Partner aus unterschiedlichen Bereichen des wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens wird die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger nicht nur erhalten sondern objektiv gesteigert.

Vor Ort in Berlin stellte Landrat Wolfgang Spelthahn fest, dass nicht nur 15 Helfer und Kooperationspartner in Berlin die hiesige Region vertraten, sondern eigens eine 50-köpfige Reisegruppe aus dem Raum Barmen, Merzenhausen und Ederen zur Unterstützung des Dorv-Zentrums gekommen war. „Hier zeigt sich die Nachhaltigkeit des bürgerschaftlichen Engagements zur Aufrechterhaltung des dörflichen Lebens, welches man mit allem Geld der öffentlichen Hand niemals erreichen könnte”, so der Landrat.

Als Fazit der Internationalen Grünen Woche zog das DORV-Zentrum eine positive Bilanz. Jetzt müssten zahlreiche Kontaktdaten, aufgearbeitet werden, damit bald neben Herzogenrath-Pannesheide und Möhnesee-Völlinghausen weitere Dörfer ihr eigenes DORV-Zentrum verwirklichen können.
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