Siersdorf - Dorfwerkstatt gibt in Siersdorf das Signal zum Aufbruch

Dorfwerkstatt gibt in Siersdorf das Signal zum Aufbruch

Von: Adi Zantis
Letzte Aktualisierung:
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Begleitet von Moderatorin Martina Klöhn (rechts) beschäftigte sich im Siersdorfer „Haus der Vereine“ eine große Teilnehmerzahl mit der Gründung einer „Dorfwerkstatt“ für die künftige Entwicklung der Ortschaft. Foto: Zantis

Siersdorf. Sowohl Ortsbürgermeister Franz Josef Errens als auch Aldenhovens Bürgermeister Ralf Claßen freuten sich bei der Gründungsversammlung einer „Dorfwerkstatt“ im Siersdorfer „Haus der Vereine“ über viele Teilnehmer. „Das große Interesse zeigt“, so Errens, „dass vielen Bürgern mancherlei auf dem Herzen liegt. Deshalb wollen wir heute die Initiative ergreifen, um einiges auf den Weg zu bringen.“

Auch Bürgermeister Ralf Claßen begrüßte „die Bereitschaft zur Mitgestaltung“, um somit „die Belange der Bürger intensiver aufzunehmen und damit ein Mitwirken an kleineren und größeren Projekten zu ermöglichen“. Dabei sprach er von „großen und kleinen Anliegen, die man erstmals in der Gemeinde Aldenhoven mit Leben erfüllen will.“

Ideen entwickeln und umsetzen

Im Auftrag der Dürener „weyer gruppe PROBIOTEC GmbH“ freute sich Projektbegleiterin Dipl.-Ing. Martina Klöhn „über das große Interesse für eine Gründung der Dorfwerkstatt in Siersdorf“. Sie sprach von „einer Frontalveranstaltung, in der sich erarbeitete Ideen entwickeln können, um mit Unterstützung der Fachgruppe dann letztendlich verwirklicht zu werden“.

Mit fachlicher Begleitung des qualifizierten Mitarbeiterstabes wurde ein erster Einstieg in die Grundzüge der Dorfwerkstatt mit der Bildung von Arbeitsgruppen aufgenommen. Als Motto galt hierzu die Maxime „Vom Bürger und für den Bürger!“ mit einem Ausblick auf zukünftige Bemühungen der Dorfwerkstatt. Aus der Bildung von Arbeitskreisen gelang dann auch die Erfassung in einen breit gefächerten Beteiligungsprozess für die Ziele einer Vereinigung in der Dorfwerkstatt Siersdorf. Dabei waren es vor allem bauliche, soziale und kulturelle Themen, die als anstehende Impressionen erarbeitet wurden.

An Hand einer im Voraus durchgeführten „Dorfbegehung“ konnten auch „Schlagworte“ wie Leerstand, Potentialfläche, Dorfkern, Dorfleben und Nachbarschaftshilfe mit eingebunden werden. Herausragende Diskussionen entwickelten sich auch aus dem Fokus mit Vereinsleben, Angebote für Kinder und Jugendliche, Spielplätze, verbesserte Betreuung für die ältere Generation und das allgemeine Vereinsleben. Längst können auch die bestehenden Einrichtungen den wachsenden Erfordernissen nicht mehr gerecht werden. Angesprochen wurde dazu die Nutzung des Jugendheims am Sportstadion. Beim Gemeinschaftshaus an der Bettendorfer Straße wurde erneut auf die Möglichkeit der Bereitstellung für alle Vereine hingewiesen.

Auch brennende Themen mit der anstehenden Schließung der Poststelle sowie der Service-Dienst im Bankwesen waren Gegenstand der Diskussionen.

In drei Gruppen beschäftigten sich die einzelnen Arbeitskreise intensiv mit den vorgegebenen Themen, wobei die allgemeine Daseinsvorsorge besonders betont wurde. Auch aktuelle Entwicklungen in Siersdorf selbst im Hinblick auf die Wertbeständigkeit der Ortschaft Siersdorf im Bereich der Gemeinde Aldenhoven gehörten zu den aktuellen Erörterungen im Hinblick auf die Herausforderungen in der künftigen Ortsgestaltung.

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