Linnich - Doppelter Abschied von der KGS Linnich

Doppelter Abschied von der KGS Linnich

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Mit Liedern, Tänzen und anderen kreativen Beiträgen zum Thema „Glück“ verabschiedeten sich die Viertklässler von ihrer Grundschulzeit und die anderen Jahrgänge sich von der „KGS“ Linnich. Foto: Schule

Linnich. „Glück ist – ja, was ist eigentlich Glück?“, fragten die Grundschulkinder bei der Feier zur Verabschiedung der Vierten Klassen der ehemaligen KGS Linnich. Alle Jahrgangsstufen hatten dazu vielfältige Beiträge erarbeitet und für die Aufführung auf der Bühne eingeübt.

Zu Beginn der Feier begrüßte Schulleiterin Susanne Kösters alle Anwesenden, darunter Vertreter der Politik und der Kirchengemeinde, das Kollegium und ehemalige Kolleginnen, aber vor allem die Kinder und die Eltern, die zahlreich erschienen waren, um ihre Sprösslinge ein letztes Mal in der Grundschule in Aktion zu sehen. Sie wünschte den Schülerinnen und Schüler der Vierten Klassen viel Mut und Aufgeschlossenheit für den Anfang in der nächsten Schule.

Gute Wünsche überbrachte auch Marion Schunck-Zenker als Vorsitzende der Schulpflegschaft. Passend zum Lied „Auf uns“ von Andreas Bourani stellte sie heraus, dass niemand „diesen Moment einfrieren könne“, aber sie betonte, dass das auch gut sei, denn neue Herausforderungen mit spannenden Momenten warteten auf die Kinder, auf die sie von den Lehrerinnen gut vorbereitet worden seien.

Die Reise beginnt

Und dann begann die Reise zum Glück. Liss aus der 4b und Justin aus der 4a bestiegen ein „Flugzeug“ und flogen zu den Kindern dieser Welt, um diesen die Frage nach deren Vorstellung vom Glücklichsein zu stellen. Als klare Antwort brachten die Erstklässlern, die ausgestattet mit aller Art von Strandutensilien auftraten, das Lied „Sommer, Sonne, Ferien“ zu Gehör. Die Zweitklässler forderten dazu auf, die Fröhlichkeit durch kräftiges Mitklatschen, Aufstampfen und Aufspringen zu zeigen. Die Drittklässler machten deutlich, wie vielfältig sich Glück anfühlen kann, und entführten das Publikum durch Gesang und Tanz zu den „Rivers of Joy“.

Und dann gab es „Streit“ zwischen den Kindern der 4a, die viele gute Ideen für einen Beitrag zum Thema „Glück“ hatten wie einen Tanz zum Lied „Happy“ oder einen witzigen englischen Dialog, aber sich nicht einigen konnten, bis Benjamin und Felicitas klarmachten, dass sie doch alle das Glück einer guten Klassengemeinschaft hätten und diese dann auch deutlich zeigen sollten. Daraufhin brachten sie ihr Zusammengehörigkeitsgefühl mit dem durch die Fußball-WM bestens bekannten Lied „Auf uns“ in T-Shirts mit dem Leitspruch „Alle für einen und einen für alle“ zum Ausdruck und sangen: „Ein Hoch auf das, was vor uns liegt..., auf dieses Leben, auf den Moment, der immer bleibt“.

Anschließend nahm „das kleine Glück“ tatsächlich auf der Bühne Gestalt in der Person von Annika an. „Das kleine Glück“ stellte heraus, dass es täglich zu allen Menschen käme, diese es aber gar nicht wahrnähmen. Stattdessen vermiesten sie sich das Leben mit Klagen, die die „grauen Menschen“ auf der Bühne vortrugen. Das „kleine Glück“ erklärte beispielhaft, wo es auftauchte: Einem Kind, dem das schulische Lernen schwer fiel, zeigte es, dass dieses Gedanken lesen kann; Kinder, die niemanden zum Spielen fanden, wurden von einem Jungen zum Waveboard-Fahren aufgefordert, und ein Kind, das so gern mal ein Abenteuer erleben wollte, konnte die Spitze einer akrobatischen Pyramide erklimmen.

Überall spürbar

So ergab sich als Fazit, dass man, wenn man aufmerksam ist, das Glück spüren kann, denn es ist eigentlich überall präsent. Die Kinder im „Flugzeug“ boten dem „kleinen Glück“ an, mit ihnen zu fliegen, aber dieses stellte deutlich heraus, dass es bei den Schülerinnen und Schülern in der Grundschule bleiben und mit ihnen das Abschlusslied „Die vier Jahre geh‘n zu Ende“ vortragen wolle, denn gemeinsam zu singen bedeute ja auch Glück.

Am Ende der Feier wurden die Akteure mit kräftigem Applaus bedacht. Schulleiterin Susanne Kösters bedankte sich bei allen, die diese Feier ermöglicht hatten, und auch bei den Eltern, die die Kinder vier Jahre lang beim Lernen und allen Schulaktivitäten kräftig unterstützt hatten.

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