Doppel bleiben die Sorgenkinder des TTC Indeland

Von: ahw
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Auf verlorenem Posten: Erneut haben die beiden Doppel des Tischtennis-Zweitligisten aus der Herzogstadt nicht funktioniert. Tobias Rasmussen (links) und Aliaksandr Khanin fuhren gegen den 1. FC Köln ebenso eine 1:3-Niederlage ein wie das Gespann Martin Allegro/Brian Afanador. Foto: Kròl

Jülich. Zur unendlichen Geschichte scheint sich in der laufenden Zweitliga-Saison der Doppel-Komplex des TTC Indeland Jülich auszuwachsen. Vor Beginn der Spielzeit ursprünglich noch als Vorteil angesehen, da Trainer Miro Broda zwei Rechts- und zwei Linkshänder zur Verfügung stehen, ist daraus inzwischen eher ein Handicap geworden, denn die Doppel funktionieren einfach nicht.

Das war auch am Sonntag im Westderby gegen den 1. FC Köln der Fall, als es nach beiden Eingangsdoppeln schon 2:0 für die Gäste stand. „Wir stehen anschließend mit dem Rücken zur Wand“, beklagt der Coach die aktuelle Situation.

Miro Broda ist deshalb fest entschlossen, am kommenden Sonntag beim Gastspiel in Frickenhausen für die Doppel die beiden Linkshänder Martin Allegro und Tobias Rasmussen sowie die Rechtshänder Brian Afanador und Aliaksandr Khanin zusammenzuspannen.

Nur Rasmussen geht leer aus

Gegen die Domstädter bewahrheitete sich später Brodas Einschätzung, dass der TTC im unteren Paarkreuz leicht favorisiert ist. Im oberen Paarkreuz gewann nur Spitzenbrett Martin Allegro beide Einzel, während Tobias Rasmussen leer ausging.

Totale Überlegenheit

Im unteren Paarkreuz war die Jülicher Überlegenheit sogar total. zwar wurden drei Partien erst im fünften Satz entschieden, doch den Sieger stellten ausnahmslos die Gastgeber. So gelang es den Indeländern einmal mehr, eine Partie zu drehen, die längst verloren schien.

„Wir haben mit Glück gewonnen“, gestand auch TTC-Trainer Miro Broda zu, dass sich seine Schützlinge nicht über eine Niederlage hätten wundern brauchen. Zudem habe es neben der Platte viele Emotionen und Diskussionen gegeben, die Einfluß auf das Derby genommen hätten. „Es war eine spannende Atmosphäre“, umschreibt der Übungsleiter diplomatisch die vorherrschende Stimmung in der Nordhalle, die auch ihn nicht ganz unberührt gelassen habe.

Nicht ganz einverstanden mit den Entscheidungen der Schiedsrichter ist der Tischtennis-Experte allerdings bei der Bewertung von Aufschlägen, wo nach unterschiedlichem Maßstäben geurteilt werde.

Angst vor Schiri-Entscheidung

So habe er Tobias Rasmussen geraten, bei seinen Aufschlägen gegen den Kölner Lennart Wehking eine andere Variante zu wählen, doch habe sich der Däne nicht getraut aus Angst davor, dass ihm die Unparteiischen einen Fehler ankreiden.

Auf der anderen Seite hebt der Teamchef hervor, dass seine Schützlinge stets „bis zum letzten Ball kämpfen“. So war es nur mit dieser Energieleistung überhaupt möglich, die Gäste mit einer Niederlage von der Rur zurück an den Rhein zu schicken.

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