Jülich - Domstadt-Jazzer spielen schmissigen Dixieland-Swing

Domstadt-Jazzer spielen schmissigen Dixieland-Swing

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Jülich. In Köln gibt es nicht nur den 1. FC, den Dom und den oft zitierten Klüngel, sondern auch eine hervorragende Jazzband, die Cologne Jass Society. Die kölsche Jazzvariante präsentieren sie auf der Jamsession des Jülicher Jazzclubs am Freitag, 27. Februar, um 20 Uhr in der Gaststätte „Zum Franziskaner“ in Jülich, Baierstraße 2. Der Eintritt ist frei.

Animiert durch den fröhlichen, swingenden Dixieland der 1950er und 60er Jahre von populären Jazzbands wie Ken Colyer, Chris Barber, Mr. Acker Bilk, Kenny Ball, Dutch Swing College Band, Papa Bue und Max Collie sowie deren Vorbildern Louis Armstrong, Kid Ory und Duke Ellington, beschlossen die rhythmisch begabten Musiker selbst in Sachen „New Orleans“ aktiv zu werden.

Das war vor nunmehr fast dreißig Jahren. Heute gelten die Mannen um Jochen Kruse als mit die schmissigsten Domstadt-Jazzer. In schöner Regelmäßigkeit sind die sieben Musiker in den einschlägigen Jazzclubs von Köln und auch weiterer Umgebung zu hören. Sie spielen in der Besetzung Trompete/Flügelhorn, Klarinette/Saxophone, Posaune, Banjo/Gitarre, Bass, Piano und Schlagzeug.

Auf Verstärkung durch aufwendige Elektronik verzichtet die Band nach Möglichkeit. „Unsere Musik ist handgezupft und mundgeblasen“, heißt das Credo. Daraus resultiert ein warmer, melodischer Sound, der auch weit über die Grenzen Kölns einen Fankreis gefunden hat.

Im Laufe der Jahre gab es eine Vielzahl von Auftritten in Jazzclubs, bei Festivals, Tourneen im In- und Ausland sowie im Funk und Fernsehen. Höhepunkte waren Auftritte beim Dresdener Jazzfestival sowie ein Konzert mit Chris Barber. Da alle nach wie vor mit viel Spaß und Begeisterung bei der Sache sind, wird die Band auch im fortgeschrittenen Alter noch manche Jahre zu hören sein.

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