„Dirty Dancing” in der Kirche

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Das Ensemble „Strings are Changing” begeisterte das Publikum im Rahmen der Noiseless-Konzertreihe in der Christuskirche.

Jülich. „Wir feiern heute unser 10 jähriges Bandjubiläum und das reicht jetzt”, scherzte Sebastian Reimann, Geiger des Ensembles „Strings Are Changing” zu Beginn des Noiseless Konzertes in der vollbesetzten Christuskirche Jülich.

Dem Veranstalterteam um Virginia Lisken war es gelungen, zum 9-jährigen Geburtstag der Noiseless Konzertreihe, die drei hochkarätigen Musiker zu engagieren.

Hajo Hintzen (Gitarre), Sebastian Reimann (Geige und launige Moderation) und Dieter Ogrzewalla (E-Piano) überzeugten das musikbegeisterte Publikum mit Klängen aus Jazz, Folk, Weltmusik, Tango und Blues. Ein spannungsgeladenes Programm mit Interpretationen von Chick Corea, Jean Luc Ponty bis „River Dance” begann. Die Band spielte sich bravourös durch die Songs, die auch auf ihren beiden veröffentlichten CDs zu finden sind.

Komplexe Kompositionen

Die Leichtigkeit des Vortrages konnte nicht darüber hinweg täuschen, wie komplex und rhythmisch verschoben die Kompositionen waren, die den Musikern ein Höchstmaß an Konzentration und virtuoser Musikalität abverlangten.

Bei der Eigenkomposition „Triologie” brachte Sebastian Reimann die Trichtergeige zum Einsatz, ein Instrument bei dem die Schallverstärkung durch das Prinzip des Grammophons erfolgt, also schrill, laut und vor allem unkonventionell. So konnte er völlig unverstärkt, (also Noiseless) die Bühne verlassen und auch die Zuschauer in den hintersten Reihen persönlich erreichen.

Auch neue Stücke wurden präsentiert, die sich hoffentlich auf der in Vorbereitung befindlichen dritten CD der Gruppe wiederfinden werden.

„Tatort” in neue Dimensionen

Für spontanen Zwischenapplaus sorgten aktuelle Einlagen. So wurde in einem Stück das „Dirty Dancing” Filmmusik-Thema eingestreut, oder die altbekannte Tatort Melodie in neuen Dimensionen was Spielfreude, Tempi und Ausstrahlung betrifft, dargeboten.

Drei Zugaben mit „standing Ovations” erklatschte sich das treue Noiseless Publikum, bevor es die Musiker nach knapp drei Stunden Konzertgenuss in eine warme Spätsommernacht entließ.
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