Diözesanmeisterschaften: Jülicher Land stark vertreten

Von: gre
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Das Schleidener Team holte insgesamt fünf Medaillen. Die Erfolgreichsten waren Paul-Willi Thelen, Ursula Schinnenburg, Margret Mommertz und Wilbert Buhs. Foto: Greven

Jülicher Land. Insgesamt waren es 899 aktive Schießsportler des gesamten Diözesanverbandes Aachen, die in diesem Monat an sieben Terminen in Krefeld-Hüls, Birkesdorf und Pier an den Diözesanmeisterschaften im Schießsport teilnahmen, eine Mammut-Aufgabe, die das Team um Diözesan-Schießmeister Hans-Dirk Coppeneur zu bewältigen hatte.

In verschiedenen Waffen- und Altersklassen ging es um Gold, Silber und Bronze und um die Teilnahme an den Bundesmeisterschaften, die im September in Frechen und Erftstadt-Gymnich ausgetragen werden.

Der mit Abstand größte Teil der Schießsportler ging mit dem Luftgewehr an den Start, die Sportart, die auch im Bezirksverband Jülich in Rundenwettkämpfen gepflegt wird. Ganz erfreulich ist, dass die Bruderschaften des Jülicher Landes etwa zehn Prozent der Teilnehmer stellten, insgesamt 87 Aktive aus elf Bruderschaften. Am stärksten vertreten waren die St. Sebastianus-Schützen aus Aldenhoven mit 18 Aktiven, darunter sechs Schüler und Jugendliche.

Während bis zur Jahrhundertwende der Schießsport eine Domäne der Jugend war, die ihn freihand pflegte, hat sich dieses Bild seitdem gewandelt. Mit der Einführung des Auflageschießens wollte man die älteren Aktiven dem Sport erhalten. Dieser Plan ist aufgegangen. Die über 45-Jährigen, die das Sportgerät auflegen dürfen, waren diesmal mit insgesamt 263 Teilnehmern dabei.

Bemerkenswert waren die gezeigten Leistungen. Freihand dominierte die Jugendklasse. Hervorzuheben sind 292 Ringe von David Schumacher aus der Kaderschmiede von Inden/Altdorf. Beachtlich auch die 281 Ringe der jungen Aldenhovenerin Michelle Hansen. Im Auflageschießen dominierte die Altersklasse mit 135 Teilnehmern, in der vier Schützen die 300 Ringe erzielten. Außer ihnen gelang es bei den Senioren nur Wilbert Buhs aus Schleiden. Erfreulich stellt sich die Leistungsstärke der Schützen aus dem Jülicher Land dar, die insgesamt 25 Mal in den Medaillenrängen zu finden sind.

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