Dieter Tambour ist Chef der CDU in Titz

Von: jago
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Neuwahlen und Ehrungen bei der CDU Titz: Dieter Tambour (3.v.r.) löste Helmut Paar (5.v.r.) als Vorsitzender ab; bestätigt oder neu gewählt wurden Robert Holzportz (r.), Wilhelm Hintzen (links), Ulrich Goebbels (2.v.l.) als Nachfolger von Hans Goertz (2.v.r.) und Philipp Sieben (4.v.l.) im Beisein von MdL Josef Wirtz (3.v.l.) und Bürgermeister Jürgen Frantzen (4.v.r.). Foto: Jagodzinska

Rödingen. Wichtige Vorstands-Neuwahlen standen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands Titz. Im Rödinger Saal „Zum Löwen” begrüßte der Vorsitzende Helmut Paar 40 stimmberechtigte Mitglieder sowie drei Gäste.

Nach zehnjähriger Amtszeit kandidierte Paar nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden, „um das Ruder des Gemeindeverbands in jüngere Hände zu übergeben”.

In seiner Absschiedsrede blieb er seiner bekannten Linie der deutlichen Worte treu. So erinnerte er an die Kommunalwahlen 2009, zu denen „eine zwischenzeitlich neu gegründete Partei” als Protestgruppierung erfolgreich antrat. „Unterstellungen, Vorverurteilungen und persönliche Angriffe ... bildeten den Nährboden für ihren Erfolg”, ließ der scheidende Vorsitzende kein gutes Haar an der Wählergemeinschaft W.I.R. und sah es als „bedrohlich für unsere Demokratie..., dass Stammwähler sich von diesen Märchenerzählern beeinflussen ließen”.

Weiteres Thema seiner Abrechnung war die Ausweisung von Windkraftstandorten, die in der Beschlussfindung durch „unnötige Streitdiskussionen” beeinträchtigt worden war. „Erst die völlige Kehrtwende der SPD machte die Entscheidung pro Wind in Titz wieder möglich”, stellte er fest.

Als positiv im Sinne des Verjüngungsprozesses innerhalb des Gemeindeverbands wurde die Gründung der Jungen Union erwähnt.

Zum Nachfolger von Paar wählte die Versammlung Dieter Tambour ohne Gegenstimme zum neuen Gemeindeverbandsvorsitzenden. Ebenfalls mit großen Mehrheiten fiel die Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden auf Wilhelm Hintzen und Ulrich Goebbels; als bisheriger Stellvertreter hatte Hans Goertz nicht mehr kandidiert. Alle 40 Stimmberechtigte bestätigten Robert Holzportz im Amt des Schriftführers, als benannter Vertreter der Jungen Union wurde Philipp Sieben gewählt.

Die Wahl von 20 Beisitzern und von je drei Delegierten und Ersatzdelegierten für den Kreisparteitag ergänzten den Wahlmarathon. Neben den Neuwahlen stand die Ehrung verdienter Mitglieder im Beisein des Landtagsabgeordneten Josef Wirtz und des Titzer Bürgermeisters Jürgen Frantzen auf der Tagesordnung. Für 25 Jahre Treue erhielten fünf Mitglieder Urkunden und Ehrennadeln in Bronze, Urkunden und Ehrennadeln in Silber für 40 Jahre Zugehörigkeit zur CDU wurden an sechs Mitglieder vergeben.
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