Jülich - Diesmal steht Italien ganz im Mittelpunkt

Diesmal steht Italien ganz im Mittelpunkt

Von: brit
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Schulleiterin Maria Bardenheuer (links oben) verfolgt von der Bühne aus die Tanzdarbietung der Sechstklässlerinnen, die sich in rot-weiß-grüne Tücher gehüllt hatten. Foto: B. Sylvester

Jülich. Melone mit Schinken, Oliven und Artischocken, kunstvoll auf einen Teller drapiert – schon die Antipasti sahen verführerisch aus. Aus dem Innenhof lockten verheißungsvolle Düfte: Keine Frage, Kulinarisches stand an diesem Samstag hoch im Kurs.

Und das aus gutem Grund, war doch in diesem Jahr Italien das Themenland, um das sich beim Europafest des Mädchengymnasiums Jülich (MGJ) alles drehte. „Mit Belgien, Frankreich, England und Spanien haben wir angefangen, das sind alles Länder, mit denen wir Austauschprogramme haben“, erläuterte Schulleiterin Maria Bardenheuer. Nachdem dann im vergangenen Jahr Polen die Inspiration zum Fest lieferte, beschlossen die Verantwortlichen für dieses Fest, Italien auszuwählen: „Wir haben ein paar italienische Schülerinnen, nicht viele, aber Italien war einfach mal dran“, so Bardenheuer.

Zahlreiche Schülerinnen am MGJ haben einen so genannten Migrationshintergrund, um genau zu sein kommen 129 Mädchen beziehungsweise zumindest deren Eltern, aus dem Ausland. Reichlich Unterstützung für die Schulleiterin für die obligatorische „Internationale Begrüßung“ zur offiziellen Eröffnung des Festes also. Um 12 Uhr fiel der Startschuss für das Europafest, die Vorbereitungen begannen wesentlich früher. Rechtzeitig am Samstagmorgen hieß es für die vielen, vielen fleißigen Helfer, aufbauen, Gemüse schnippeln, Bühne aufbauen, Tische und Bänke rücken. „Wenn nicht alle mithelfen würden, würde das alles gar nicht gehen“, weiß Bardenheuer diese Hilfe zu schätzen. Einer, der seit Jahren eifrig dabei ist, ist Stefan Lubberich. Er ist für das leibliche Wohl der vielen Besucher in jedem Jahr zuständig. Diesmal haben Lubberich und seine Mitstreiter den Innenhof der Schule in eine Taverna Romana verwandelt. Römische Linsensuppe, Spinatgnocchi und Tintenfisch mit ganz wenig Knoblauch, so die augenzwinkernde Umschreibung, fanden reißenden Absatz.

Masken und Rezepte

Ein prall gefülltes Rahmenprogramm sorgte für reichlich Unterhaltung: Abwechselnd standen unter anderem Schulsprecherin Sarah Paschke als Sängerin und der Schulchor auf der Bühne und auch die Trommler von Tambour Axe steuerten Musikalisches bei. Es gab venezianische Masken, italienisches Gebäck und ein Rezeptbuch zu kaufen. Wer gerne selbst aktiv werden wollte, konnte seine Geschicklichkeit als Fliesenmaler oder beim Basteln von dekorativen Armbändern unter Beweis stellen. Auch sportbegeisterte Gäste kamen auf ihre Kosten: Sei es als Zuschauer beim Fußballspiel der Schülerinnen gegen ihre Lehrer oder als Teilnehmer etwa im Kletterparcours in der Turnhalle.

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