Diesmal entscheidet die Borussia das Derby für sich

Von: tm
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Eingekreist: Ein stark spielender Gerard Sambou (Nr. 10), Torschütze Ryo Suzuki und Pascal Schneider lassen dem Viktoria-Kapitän Muharrem Sekerci keine Chance. Foto: Mauer

Freialdenhoven. In diesem Jahr läuft es bei Borussia Freialdenhoven bislang völlig anders als die Jahre zuvor. Ein guter Saisonauftakt auf heimischem Boden und am zweiten Spieltag gleich eine überzeugende Vorstellung beim Lokalrivalen Viktoria Arnoldsweiler, der beim 0:3 keine Chance hatte.

„So schnell wie möglich abhaken“, wollte demzufolge auch Kleeblatt-Trainer Frank Rombey die Partie. Er hatte vorab schon gewarnt und den Gästen die Favoritenrolle zugeschoben. Und damit auch Recht behalten. Sein Gegenüber Winnie Hannes war indes mit gemischten Gefühlen in die Partie gegangen, weil in den Jahren zuvor stets Arnoldsweiler die Punkte eingefahren hatte.

Herr auf dem Platz

„Das war einfach ein geiles Spiel“, freute sich der Borussen-Coach über das Ergebnis, vor allem aber über die Art und Weise, wie es zustande gekommen war. Denn Freialdenhoven übernahm von Beginn an die Regie auf dem Platz. Frühes aggressives Stören führte zu einigen Ballgewinnen und brachte Arnoldsweiler aus dem Konzept.

Die Führung durch Ryo Suziki (13.) entsprach dem Spielverlauf. Mit dem Instinkt eines Torjägers war der Japaner genau zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle, als die Abwehr das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachte. Und mit Entschlossenheit donnerte er den Ball ins Tor – Tugenden, die lange keine Selbstverständlichkeit bei den Gästen waren.

Dem verwandelten Foulelfmeter durch Gerard Sambou (37.) ging eine regelwidrige Attacke an Suzuki voraus. „Ryo hat einen echten Riecher“, lobte Trainer Hannes, der seiner Mannschaft insgesamt bescheinigte: „Was mir besonders gefällt, ist, dass wir versuchen zu kombinieren. Die Jungs sind sehr spielfreudig und versuchen, richtig Fußball zu spielen.“

Dazu passt, dass sich der Trainer vor allem auf seine Hintermannschaft verlassen konnte. Mit Christian Kreutzer ist viel Ruhe und Übersicht in die Verteidigung gekommen. „Wir können vorne aggressiv spielen, weil unsere Abwehr so gut ist.“ Ausdruck dessen war auch der von Kreutzer verwandelte Freistoß zum 3:0 (51.).

Einen wollte der Trainer aber noch besonders gelobt wissen, denn in den letzten Begegnungen mit Arnoldsweiler waren Gerard Sambou Missgeschicke unterlaufen, die an eine Seuche glauben ließen. Ganz anders diesmal: „Sambou war bester Mann auf dem Platz!“ Solche Worte aus des Trainers Mund haben besonderes Gewicht.

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