Inden-Altdorf - Die Zukunft heißt Seeviertel: Innovatives Baukonzept in Inden

Die Zukunft heißt Seeviertel: Innovatives Baukonzept in Inden

Von: Kr.
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Sie stellen gemeinsam das Projekt Inden Seeviertel und die dazu gehörige Broschüre vor: v. l. Alois Herbst, Klaus Dosch, Bürgermeister Ulrich Schuster und Jens Bröker. Foto: Kròl

Inden-Altdorf. Für die Gemeinde Inden hat die Zukunft bereits begonnen. Mit ihrem neuen Bauprojekt Inden Seeviertel steht sie bereits mittendrin. Gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft Indeland, der RWE Power AG sowie der Aachener Stiftung Kathy Beys und natürlich Bauwilligen, die sich für dieses Konzept entscheiden wollen, hat sie den Weg in die Zukunft eingeschlagen.

Zukunftssicheres und nachhaltiges Bauen, das um den Faktor X intelligenter ist, entsprechend umsichtig mit wertvollen Rohstoffen umgeht und dabei nicht nur Energie einspart, sondern auch Ressourcen schont, ist hier vorgegeben. Es ist die gesamtheitliche Betrachtung von der Erschließung des Geländes, der Wahl der Baumaterialien bis zu Fertigstellung und der Energieeinsparung, die dieses Konzept zu etwas Besonderem macht.

„Es geht um den Werteerhalt“, erklärt dann auch Regina Dechering, die dieses Projekt von Gemeindeseite vertritt. Groß ist das Interesse bei den Bauwilligen an den 35 zur Verfügung stehenden Grundstücken. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern hatte sie zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, in deren Verlauf auch die Grundlagen Broschüre für Bauherrn, Architekten und Planer vorgestellt wurde.

An diesem Abend wurde auch der Startschuss für die Eingangsberatung und Grundstücksvergabe gegeben. Für eine Gebühr von 1500 Euro konnten sich potentielle Bauherrn ein geeignetes Grundstück sichern und ein Beratungsgespräch vereinbaren, Die Gebühr wird später mit dem Kaufpreis verrechnet. Umfassend klärt die Broschüre über das neuartige Baukonzept auf, gibt Tipps und Hinweise zur Wahl der Baustoffe, der Dämmung, Gestaltung von Haus und Grundstück, Energie und Wärmeversorgung bis hin zur Gestaltung des Alltags im neuen Haus mit Blick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Die Broschüre enthält außerdem eine Checkliste über die Vorgaben, die eingehalten werden müssen und Empfehlungen an die sich der Bauherr halten kann. Neben praktischen Tipps bietet das Handbuch Gedankenansätze und Lebensphilosophie.

Ganz weit vorne sieht auch Bürgermeister Ulrich Schuster dieses Konzept, das bereits international Aufmerksamkeit erregte und einmalig in Deutschland ist, neben einem Projekt, das parallel in Dürwiß läuft. Schon erfolgreich habe man mit der Gemeinde Inden bei der Erschließung des Baugebiets Waagmühle zusammen gearbeitet. Jetzt wolle man es noch besser machen, erklärte Alois Herbst von der RWE Power AG, und Jens Bröker, Geschäftsführer der Indeland GmbH sah ebenfalls dieses Projekt als richtungsweisend an.

Klaus Dosch von der Kathy Beys-Stiftung erinnerte daran, dass es vielfältig Möglichkeiten gebe, Energie einzusparen. Dies fange beim Straßenbelag an und höre bei der Dämmung noch nicht auf. „Unser Ziel ist es die Hälfte an Ressourcen gegenüber einem konventionellen Projekt einzusparen.“

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