Die Werke der Düsseldorfer Malerschule

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Caspar Johann Nepomuk Scheuren: Weite Winterlandschaft mit einer Burganlage, 1840er Jahre, Öl auf Holz.

Jülich. Guido von Büren führt am Sonntag, 18. Oktober, um 11 Uhr durch die aktuelle Ausstellung im Museum Zitadelle Jülich: „Tiefernst und stumm ist hier die Welt... Die preußische Rheinprovinz im Blick der Düsseldorfer Malerschule“ zeigt Aquarelle, Zeichnungen, Drucke und Gemälde aus der Blütezeit der Landschaftsmalerei in einer Zeit großer politischer und gesellschaftlicher Umbrüche.

Nachdem Napoleon gerade sein Waterloo erlebt hatte und das bis dahin teilweise unter französischer Herrschaft stehende Rheinland vor 200 Jahren im Zuge des Wiener Kongresses an Preußen fiel, begann recht bald eine geistig-künstlerische Veränderung, die ganz ungeahnte Folgen zeitigen sollte.

Die Gründung der Kunstakademie in Düsseldorf im Jahr 1819 war Teil der Kultur- und Bildungspolitik des preußischen Königs, die Landschaftsmalerei entwickelte sich zum erfolgreichsten Ausbildungszweig.

Zahlreiche Künstler entdeckten die heimische Landschaft der Preußischen Rheinprovinz als Quelle ihrer Kompositionen, in denen sie die bereits von den Schatten der Industrialisierung bedrohte Natur überhöhten und idealisierten.

Der Museumseintritt beträgt 4 Euro, die Führung selbst ist frei (ermäßigt 3 Euro, Familien 6 Euro, Kinder bis 10 Jahre frei).

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