Die „Total Verdöschten“ feiern ausgelassen

Von: jago
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Eine großartige Choreographie bot die Showtanzgruppe „Free Style“ aus Lich-Steinstraß den Besuchern der Kostümsitung der KG Total Verdötsch Ameln. Foto: Jagodzinska

Ameln. Für viele dörfliche Karnevalsgesellschaften wird es immer schwieriger, im Reigen der jecken Aktivitäten eine attraktive Sitzung anzubieten. Dies war das Resumée von Sitzungspräsident Wilfried Schopen, nachdem der verkleinerte Elferrat in Begleitung der Kindertanzgruppe „Die Knallfrösch“ zur Kostümsitzung der KG Total Verdötsch in das Amelner Festzelt eingezogen war.

Allen Widrigkeiten zum Trotz hatten die Verantwortlichen der KG und viele Helfer alle an einem Strang gezogen, und so wurde die Veranstaltung zu einem tollen Erfolg, zu dem auch die ausgelassene Feierlaune der Besucher beitrug.

Gleich zum Einstieg sorgten Lokalmatadoren aus dem näheren Umfeld dafür, dass die Stimmung Höchstwerte errreichte. So zog Johnny Sanders alle musikalischen Register und nahm die Jecken mit auf eine Sause über die Highways der Gute-Laune-Hits. Ähnlich im Griff hatte „D‘r Juppes“ als Auftaktredner sein Publikum. „Ett wor jenau datt, watt mer bruche“, dankte Präsident Schopen seinem Kumpel Karl-Heinz Stoffels, der den Karnevalisten auch als Vorstandsmitglied der KG Frohsinn Opherten und den Sportfreunden als Trainer von GW Welldorf-Güsten bekannt ist.

Freundschaft mehr als ein Wort

Dass der Begriff Freundschaft mehr als nur ein Wort ist, bewies auch die Tanzgruppe „Strohfeuer“ aus Ederen mit ihrem Beitrag. Großartiger tänzerischer Höhepunkt des Abends war ohne Frage der Auftritt der Showtanzgruppe „Free Style“, die eine atemberaubende Choreographie aufs Parkett zauberte. Die Mitglieder des Herrenballetts „Balla Balla“ konnten zwar den optischen Reiz der Mädels nicht toppen, bewiesen aber ebenso Sportlichkeit und sogar die Fähigkeit, musikalische Vorgaben einfühlsam zu interpretieren.

Eine pointenreiche Rede bot Comedy-Zauberer „Schmitz-Backes“, der in Ameln bei Titz das Brasilien des Rheinlands zu erkennen glaubte und in „Magic Hartmut“ aus dem Publikum einen prima mitspielenden Partner fand. Weitere umjubelte Programmpunkte waren die Büttenrede von „Oberschwester Helga“ und das „Kleine Einmann-Gardetanzpaar“, eine selten gesehene urkomische Umsetzung rheinischen Brauchtums. Natürlich heizten mit der Truppe „Drei Richtije“, die stets Stimmung pur verspricht, und zum Finale die „Nothberger Fanfarentrompeter“ mit einem Potpourri mitreißender Weisen den Jecken musikalisch gewaltig ein.

Mit dem „Total Verdötsch Wanderpokal“ wurden diesmal Annemie und Willi Hoffmann ausgezeichnet, die sich über viele Jahre hinweg um die Belange der Karnevalsgesellschaft verdient gemacht haben.

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