Jülich - Die Stadt leuchtet auch in Zeiten knapper Kassen

Die Stadt leuchtet auch in Zeiten knapper Kassen

Von: -vpu-
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Der Weihnachtsmarkt kann komme
Der Weihnachtsmarkt kann kommen. Die Werbegemeinschaft freut sich auf die stimmungsvolle Budenmeile auf dem Schlossplatz, bei der es Getränke auch im „Stiefel” Foto: Jagodzinska, WGJ/Hommel, Uerlings

Jülich. Zum Glück ist auf die Winterzeit Verlass. Die früher einsetzende Dunkelheit lässt wenigstens in den späten Stunden die Weihnachtsbeleuchtung in Jülich zur Geltung kommen - und die gefühlte Sommerverlängerung vergessen.

Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die Kunden im stimmungsvollem Ambiente auf die Suche nach Geschenken gehen können. In Linnich bleiben die Lichter aus, selbst in Düren drohte das lange Zeit. „Wir können uns aber auf unsere Mitglieder und weitere Unterstützer in diesem und wohl auch im nächsten Jahr verlassen”, erklärte am Mittwoch Wolfgang Hommel, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Jülich. Die Girlanden und Sterne sind aber nur ein wichtiger Bestandteil der Festsaison in der Stadt, der andere ist der Weihnachtsmarkt auf dem Schlossplatz. Beides, also Lichterglanz und Budenstadt, starten am Donnerstag, 17. November.

Es bleibt allerdings nicht alles beim Alten. Wie Planungs-„Leitwolf” Gerd-Willi Cremanns erläuterte, sind einige Marktbeschicker nicht mehr dabei - aus verschiedenen Gründen: gesundheitlichen, familiären oder aber, weil sie den Betrieb aufgegeben haben. Es sei nicht einfach gewesen, Nachfolger zu finden, aber gelungen. Knapp 30 Buden und Besitzer warten auf die Kundschaft.

Der Weihnachtsmarkt dauert vom 17. November bis zum 22. Dezember. Geöffnet ist er montags bis freitags von 10 bis 19.30 Uhr, samstags von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr, am 5. Dezember von 10 bis 21 Uhr.

Die Eröffnung erfolgt am 17. November: Um 16.45 Uhr setzt sich der Weihnachtsmann samt Kutsche und Blaskapelle vom Alten Rathaus aus Richtung Schlossplatz in Bewegung. Der Bürgermeister gibt auf der Bühne, die an einem anderen Platz zu finden ist, den symbolischen Startschuss um 17 Uhr. Auf diesen Brettern können Besucher auch jeden Sonntag ein Musikprogramm erwarten.

Freitags ist Familientag, dann lockt die kleine Budenmeile unter den hohen Bäumen mit mindestens einem ermäßigten Preis an jedem Stand.

Weitere Standard-Programmpunkte: Jeden Montag (ab 28. November) ist Wunschzettelstunde mit dem Weihnachtsmann auf der Marktbühne (von 16 bis 18 Uhr). Donnerstag (ab 24. November) gastiert immer „Kasperle” im Veranstaltungszelt. Und ab dem 26. November zieht jeweils samstags von 14 bis 18 Uhr eine Kutsche kostenlos ihre Runden.

Es ist also alles gerichtet. Bleibt der bange Blick nach oben - wie sieht das Wunschwetter aus. Gerd-Willi Cremanns: „Nachts ein bisschen Frost, über Tag ein paar Grad plus und etwas Sonnenschein.” Hauptsache, kein Regen oder so viel Schnee wie 2010.
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