Die Spende ist wie ein Treffer ins Schwarze

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Über die stattliche Spende freute sich nicht nur Renate Wilden, sondern auch die Kinder der Spiel- und Lernstube an der Berliner Straße. Foto: Kròl

Jülich. Für den Sozialdienst katholischer Frauen war dieses vorzeitige Weihnachtsgeschenk wahrhaftig auch ein Geschenk des Himmels. Seit etlichen Jahrzehnten bemüht sich der SKF vor allem um Kinder und Jugendliche im Jülicher Stadtgebiet.

Vielfältig ist das Angebot, das über Hausaufgabenbetreuung und Spielangebot bis zur Elternberatung reicht. Insgesamt 143 Kinder und Jugendliche werden in den drei Spiel und Lernstuben in der Berliner Straße, der Schweitzer Straße und der Garten Straße betreut.

Vieles geschieht in ehrenamtlicher Arbeit, doch auch das Ehrenamt braucht Unterstützung und Anerkennung. Dafür soll die großzügige Spende über 1500 Euro der St. Antonii-und St. Sebastiani-Armbrust-Schützenbruderschaft zu Jülich verwandt werden.

Eher im Verborgenen wirken die 29 Mitglieder der Bruderschaft, die eigentlich nur am Fronleichnamstag in Erscheinung treten. Dennoch sind sie sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst, wird doch ihr Namenspatron St. Antonius auch als Schutzheiliger der Sozialarbeiter verehrt.

Willkommener Vorschlag

Detlev Ernstes, 1. Brudermeister der Schützenbrüder, und seinem Stellvertreter Franz Cornel Cremer war die Arbeit, die der SKF leistet, bestens bekannt, und so machten sie ihren Schützenbrüdern den Vorschlag, ihn mit einer Spende zu bedenken. In der Spiel-und Lernstube Berliner Straße übergaben sie den Scheck und sahen sich dort einmal um. Renate Wilden, Vorsitzende des SKF, und Diplom Sozialpädagogin Berti Gierling hießen sie dort herzlich willkommen.

Die beiden Frauen erklärten den Spendern auch, dass dieses Geld den jugendlichen Helfern, die ihnen mittlerweile zu einer unverzichtbaren Unterstützung geworden sind, zukommen soll. „Damit können wir ihr Taschengeld ein wenig aufbessern und ihr soziales Engagement zumindest ein bisschen belohnen“, erklärt Berti Gierling.

Die Freude über die Spende wurde um einiges gesteiegert, als Detlev Ernstes auch noch versprach, dass diese Spende kein einmaliges Geschenk sein werde, sondern dass die Bruderschaft die Absicht habe, den Verein auch weiter zu unterstützen. Kr.

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