Die Schülerlotsen werden immer weniger

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
12495625.jpg
Sie sorgen dafür, dass die Grundschulkinder an der GGS Jülich Nord und GGS West ihre Schule gefahrlos erreichen. Foto: Kròl

Broich. Sie stehen jeden Morgen bei Wind und Wetter am Zebrastreifen in der Berlinerstraße in Jülich und in der Kreisbahnstraße in Koslar und tragen dafür Sorge, dass die Grundschulkinder gefahrlos über die Straße und zu ihrer Schule gelangen.

Es ist erwiesen, dass überall dort, wo diese Verkehrshelfer – oft auch als Elternlotsen bezeichnet – stehen, sich keine Unfälle mit Schulkindern ereignen. Und es sind nicht immer Eltern, die diese Aufgabe übernehmen. Oft sind es auch Großeltern, Verwandte oder einfach nur Menschen, denen die Sicherheit der Kinder am Herzen liegt.

Und so lädt sie die Verkehrswacht Jülich alljährlich zum Ende des Schuljahres zu einem guten Essen in die Gaststätte „Zur Schloßmauer“ nach Broich ein, um auf diese Weise danke zu sagen. „Es werden leider immer weniger, die diese Aufgaben übernehmen und so haben wir nur noch die beiden Übergänge in Koslar und Jülich-Nord gesichert“, berichtet Hartmut Dreßen, Vorsitzender der Verkehrswacht.

Und dies tut auch not, Sandra Krieger, in deren Händen die Organisation der Elternlotsen in Koslar liegt, weiß zu berichten, dass in der Zeit, in der dort Dienst getan wird, täglich über 400 Fahrzeuge die Straße passieren. Mit 30 Verkehrshelfern, so sagt sie, ist man gut besetzt, doch dürften es ruhig noch ein paar mehr sein.

Schwerpunkt Berliner Straße

Alle, die sich für diese Aufgabe in Koslar interessieren, können sich unter Telefon 02461/6869952 oder unter Mail sk@fjkrieger.de an sie wenden. In Jülich sieht es nicht so gut aus. Auch an der Berliner Straße ist ein Verkehrsschwerpunkt, doch dort wechseln sich nur 14 Verkehrshelfer in ihrem Dienst ab und haben auch noch zum Schulschluss die Posten besetzt.

Dringend, so sagt Koordinatorin Sandra Neubauer, benötigen Sie mehr Elternlotsen. Unter Telefon 02461/3010758 oder s1975neubauer@hotmail.de sowie bei ihrer Vertreterin Severine Münstermann-Krieger unter velese@hotmail.de können sich Interessierte melden.

Als „Schutzengel“ betitelte Hartmut Dressen, der mit Geschäftsführer Erich Freiburg die Anwesenden begrüßte, sie alle und lobte ihr Engagement. Ein kleines Dankeschön in Form eines Gutscheins und einer Urkunde gab es für Artemis Pitropaki, Maite Kamps, Thilo Engelmann, Miriam Braun, Waltraud Graf, Carmen Ziebarth, Gerda Meurer, Iris Pitsch, Sabine Pietruszka sowie Rene Schmitz, die ihre Zeit als Verkehrshelfer in Koslar beendeten. In Jülich waren es Kerstin Hürtgen und Brigitte Moll, die nun ihre Kelle und Warnweste ablegten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert