Die rockige Alternative für Karnevalsmuffel

Von: Mira Otto
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Southern Cross brachte das Feeling des Oldie-Rocks der 70er Jahre in das Aldenhovener Festzelt. – (Kleines Bild) Mit Songs aus den 90ern absolvierten „Backseat“ ihren dritten Auftritt. Foto: Mira Otto

Aldenhoven. Zum ersten Mal hat in Aldenhoven die Rocknacht unter dem Motto „Rock statt Pappnasen“ stattgefunden. Die Veranstaltung der Karnevalsgemeinschaft (KG) Turmschwalben soll ein alternatives Angebot für Karnevalsmuffel innerhalb der fünften Jahreszeit darstellen.

„Die Nachfrage nach einer solchen Veranstaltung für Nicht-Karnevalisten war bei uns groß. Da sich im Umfeld unserer KG mit Harald Groß (Southern Cross) auch ein Rockmusiker befindet, war der Weg der Rocknacht geebnet“, sagte Markus Buder, seines Zeichens erster Vorsitzende der KG „Turmschwalben“, zu dem Entstehen des Events.

Eröffnet wurde das Konzert von der Musikgruppe „Backseat“. Bestehend aus Yvonne Povse (Gitarre), Svenja Dumont (Gesang), Björn Gredig (Bass), Heiko Dumont (Schlagzeug), Sascha Wilms (Gitarre) covert die Band vor allem Rock der 90er.

In diesem Sinne heizten sie mit Titeln wie „Sleeping In My Car“ von Roxette oder „Forbidden Zone“ der Misfits das Publikum an, wobei Svenja Dumont von dem Großteil der übrigen Bandmitglieder immer wieder gesanglich unterstützt wurde. Nach lauten Zugaberufen verließ die Gruppe schließlich nach „She Hates Me“ von „Puddle of Mudd“ die Bühne und hatte damit ihren dritten Auftritt erfolgreich bestritten.

„So was müsste es öfters geben, denn gerade in der Karnevalszeit fehlt es schlicht an Veranstaltungen für Leute, die den Karneval nicht mögen“, sagte der Gitarrist Sascha Wilms zu dem Veranstaltungskonzept.

Nach einer kurzen Umbaupause betraten schließlich „Southern Cross“ die Empore des Aldenhovener Festzeltes. Mit ihrem gesanglichen Können brachten Harald Groß (Gitarre), Julia Looser, Jörk Schinke (Bass) und Ralf Schubert (Gitarre) stilecht den Oldie-Rock der 70er Jahre zu Gehör. Dabei sorgte Stefan Wissgens an den Drums für ordentlichen Rhythmus. Schließlich tanzte ein Teil des Publikums zu beispielsweise „Southern Cross“ von Crosby, Stills, Nash oder „Cowboy Song“ von Thin Lizzy.

„Ich finde gut, dass es eine solche Veranstaltung gibt, auch wenn ich mich selbst als Karnevalist bezeichnen würde. Darüber hinaus ist es eine neue Plattform für die lokalen Bands“, sagte Günther Feurer, ein Besucher des Konzerts. Auch Konzert-Gast Michael Schröder, der die fünfte Jahreszeit eher meidet, sagte: „Die Musik ist gut. Ich würde wiederkommen.“

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