Die Rettungsfahrer müssen ihr Revier bestens kennen

Von: Daniela Mengel-Driefert
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Schnell und sicher am Einsatzort: Die Navigationsgeräte im Rettungsdienst werden ständig aktualisiert. „Das funktioniert zu 99,9 Prozent gut“, sagt Rettungsassistent Marc Kranz. Foto: Mengel-Driefert

Jülich. Innerhalb von wenigen Minuten muss ein Rettungswagen am Einsatzort sein. Doch wie geht das in der Kürze der Zeit? Und was passiert, wenn Straßen plötzlich gesperrt sind, Straßenschilder beschädigt, wie unlängst in Folge von Sturm Ela geschehen, oder eine Straße noch nicht im Navigationssystem verzeichnet ist?

Peter Hine, Rettungsdienstleiter der Malteser Hilfsdienst Rettungswache in Jülich erklärt den Ablauf: „Die Zieladresse gibt die Leitstelle sofort an das Navigationssystem im Rettungswagen weiter. „Zu 99,9 Prozent funktioniert das gut“, sagt Marc Kranz, Rettungsassistent, DRK Jülich. Zur zusätzlichen Sicherheit liegen Landkarten in den Fahrzeugen. Das Navigationssystem im Rettungsdienst werde ständig aktualisiert, trotzdem könne es zu einem Ausfall kommen – daher das Kartenmaterial.

Beschädigte Verkehrsschilder stellen für die Fahrer kein Problem dar, sagt Peter Hine. Die Mitarbeiter sind seit 10, 20 Jahren im Rettungsdienst, seien erfahren und ortskundig. Auch Uwe Palmen, Geschäftsführer vom Deutschen Roten Kreuz Jülich, bestätigt das. Neue Kräfte werden zunächst für ein Jahr auf Krankenwagen eingesetzt, um Ortskunde zu sammeln. In den seltensten Fällen komme ein Fahrer sofort auf den Rettungswagen.

Wenn neue Baugebiete entstehen, gibt es auch neue Straßen. An dieser Stelle schwächelt das Navigationsgerät schon mal, findet mitunter sein Ziel nicht. Wie löst der Rettungsdienst dieses Problem? „Wenn neue Straßen hinzukommen oder Verkehrssperrungen vorliegen, erteilt die Kommune frühzeitig entsprechende Mitteilungen“ ,sagt Uwe Palmen. Die Information wird den Rettungsdienstfahrern weitergeleitet.

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