Linnich - Die Pfarrei-Helfer besuchen das Kloster Knechtsteden

Die Pfarrei-Helfer besuchen das Kloster Knechtsteden

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Die ehrenamtlichen Helfer der fünf Linnicher Gemeinden besichtigten das Kloster Knechtsteden. Foto: Hintzen

Linnich. Wieder einmal lud Pfarrer H. Philippen alle ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen seiner fünf Gemeinden zu einem gemeinsamen Ausflug ein. In diesem Jahr stand die Besichtigung des Klosters Knechtsteden und des Städtchen Zons auf dem Programm.

34 Ehrenamtler folgten der Einladung und machten sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Knechtsteden. Eingebettet in das größte Waldgebiet des Kreises Neuss bietet Knechtsteden ein reizvolles Wechselspiel aus Natur, Kultur und Religion.

Um die Klosteranlage und die imposante Basilika näher kennenzulernen, stand zuerst eine Führung auf dem Programm. Das Kloster wird bis zum heutigen Tage von Ordensleuten – den Spiritanern – geleitet. So übernahm ein Ordensbruder den Rundgang durch das weitläufige Gelände.

Er erläuterte den Zuhörern die Entstehung des Klosters, das durch die Prämonstratenser 1130 gegründet wurde. Die Ordensgemeinschaft der Spiritaner übernahm das Kloster erst im Jahre 1895. Die größte und bekannteste Einrichtung auf dem Klostergelände ist das „Norbert Gymnasium“, das genau wie das Gymnasium Haus Overbach eine freie, private, katholische Schule ist.

Sehenswert und einladend waren aber auch der Kräutergarten und die nostalgischen Werkstätten des Klosters. Den Abschluss bildete die Führung durch die Klosterkirche, die wegen der überregionalen Bedeutung als geistliches Zentrum und als Wallfahrtsort zur „Schmerzhaften Mutter“ im Jahre 1974 von Papst Paul VI. zur päpstlichen Basilika erhoben wurde.

Da bekanntlich nicht nur der Geist Nahrung braucht, sondern auch der Körper, stand anschließend das Mittagessen auf dem Programm. Die Speisen und Getränke im Restaurant „Klosterhof“ stärkten die Ausflügler für die im Anschluss daran geplante Wanderung durch den Knechtstedener Busch.

Der abwechslungsreiche Auwald spendete bei der Hitze des Tages genügend Schatten, so dass einem beschaulichen und interessanten Spaziergang nichts im Wege stand. Die Wanderung bot genügend Gelegenheit zum Gespräch und zum Austausch von Erfahrungen, die man in den einzelnen Pfarrgemeinden gemacht hat.

Nach der Fußwanderung ging es dann erholsamer weiter nach Zons am Rhein. Eine Stadt, die bekannt ist für seine anheimelnden Gebäude und Gässchen.

Durch das hochsommerliche Wetter waren wirklich alle für die Einladung zu einem kühlen Getränk, Eis, Kaffee oder Kuchen dankbar. Die Kaffeetafel bildete den Abschluss des Tages, der allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben wird.

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