Siersdorf - Die Nahversorgung in Siersdorf verbessert sich

Die Nahversorgung in Siersdorf verbessert sich

Von: zts
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Blick auf den neuen Supermarkt
Blick auf den neuen Supermarkt in Siersdorf, der am 3. Juli öffnet: Der Bürgersteig (vorne) wurde zwar bis zum Eingangsbereich verlängert, allerdings wird im Dorf und im Gemeinderat darauf gedrängt, die Verkehrsführung an der L 109 sicherer zu gestalten. Foto: Zantis

Siersdorf. Jetzt ist es offiziell: Der neue Supermarkt der Netto Marken-Discount AG & Co. KG in Siersdorf öffnet am Dienstag, 3. Juli. In der Siersdorfer Bevölkerung sieht man dem Termin mit großen Erwartungen entgegen, weil sich die Nahversorgung enorm verbessert.

Die Eröffnung hat sich immerhin um ein halbes Jahr verzögert, der Investor, die Gaschler Projektplanungs GmbH, Hergatz/Bayern, hatte den Bau zunächst vor Weihnachten 2011 fertigstellen wollen.

Wie Marc Knisch, Gebietsleiter Expansion der Netto-Niederlassung Kerpen vor Ort in Siersdorf erklärte, bietet man auf einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern, einem zusätzliche Backshop von 60 Quadratmeter und dem weitläufigen Parkplatz etwa, was „im Gesamtangebot den heutigen Erfordernissen für ein Marktangebot entsprechen kann”.

Natürlich gebe es, so Knisch, zur Eröffnung auch die üblichen Sonderangebote. Der Backshop wird in Eigenregie von der Bäckerei Mertens aus Übach-Palenberg geführt, Dazu gehört auch das Frische-Angebot am Sonntagmorgen.

Für einen ungehinderten Zugang zum Supermarkt wurde der Bürgersteig am Ende der Mühlenstraße um 60 Meter bis zum Netto-Eingangsbereich verlängert. Viele Siersdorfer Bürger fragen allerdings, warum diese Verlängerung nicht bis zum Rad- und Wirtschaftsweg in Richtung Sportplatz und nach Schleiden weiter geführt wurde.

Auch ein Zebrastreifen für eine gesicherte Überquerung der viel befahrenen Landesstraße 109 am Ortsausgang nach Dürboslar könnte für Fußgänger mehr Sicherheit bieten. Über dieses Problem ist schon im Gemeinderat erörtert und über Abhilfe diskutiert worden. Doch zunächst muss eine Verkehrszählung abgewartet werden, die erst nach der Inbetriebnahme des Marktes erfolgen kann.

Der Standort des Marktes ist übrigens der höchste Punkt des Altkreises Jülich. Dort stand einmal eine alte Windmühle, eine so genannte „Kockermühle” - als weithin sichtbares Wahrzeichen der Ortschaft.
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