Güsten - Die Macht ist mit den „Traumtänzer“ aus Inden

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Die Macht ist mit den „Traumtänzer“ aus Inden

Von: ptj
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Das Publikum brüllt „Zugabe“: Die Indener „Traumtänzer“ überholen mit ihrer Super-Nummer „Der Todesstern is fott“ die siegesverwöhnten „Wild Boys“ auf dem Treppchen. Foto: Jagodzinska

Güsten. „Der Todesstern is fott.“ Mit einer ideenreichen und toll umgesetzten Show zu diesem Thema gelang es den „Traumtänzern“ aus Inden bei der 14. Männerballettmeisterschaft im Zelt der Güstener KG „Schnapskännchen“, die legendären Titelverteidiger „Wild Boys“ aus Mersch/Pattern ganz oben auf dem Siegertreppchen zu überholen.

In drei verschiedenen Kostümen starteten die „Traumtänzer“ ihre geniale Nummer mit sorgfältigem Music-Mix auf „Star Wars“-Basis martialisch, um zwischendurch in der „Planet Disco“ humorvoll den „Yellow Cob“ einfliegen zu lassen. Neben den Astronauten mischten plötzlich Männer im hellblauen Glitzer-Outfit in der schwungvoll getanzten und mit vielen Wurffiguren gewürzten Show mit.

„Zugabe“ brüllten die feiernden Gäste im voll besetzten Zelt, wohl wissend, dass es bei der Meisterschaft keine Zugabe geben wird. Für die als vorletztes Team auftretenden „Traumtänzer“ hatte es sich auf jeden Fall gelohnt, bis zu ihrer Startnummer 8 nüchtern zu bleiben.

Meisterduell

Der dritte Block lockte mit der größten Spannung, wurden doch die Darstellungen zweier Meister und eines Vizemeisters erwartet. Zweite Sieger wurden die „Wild Boys“ mit der Startnummer 7. Mit ihrer gewohnt kraftvoll/akrobatischen Nummer zum Motto „Top Gun“ mit Finale in Marineuniform war klar, dass sie „nicht umsonst den Titel schon ein paar Mal mitgenommen haben“, wie der moderierende „Schnapskännchen“-Präsident Tom Beys es ausdrückte.

Mit ihrer Tanzdarstellung hätten die wilden Jungs sicher auch den ersten Platz verdient, doch die „Traumtänzer“ überholten sie spürbar beim Publikumsfaktor, der bei der Jury-Bewertung immerhin 30 Prozent ausmacht – genauso viel wie die Darstellung.

Auf dem dritten Platz landete das Männerballett Kückhoven, das vor zwei Jahren auf Anhieb Vizemeister geworden war. Mit ihrer temporeichen Choreographie mit blitzschnellen Kostümwechseln zum Thema „Schatz des Pharao“ und ihrer Entwicklung von der Mumie zum Pharao blieben die Männer gefühlte Sieger bis zum Auftritt der „Wild Boys“.

Die 14. Männerballettmeisterschaft war geprägt von besonders guter Stimmung im Publikum, kreativen Auftritten mit zumeist aufwändigen Bühnenbildern und tollen Kostümen. Traditionell eröffneten die „Fashion Oldies“ aus Welldorf, die seit nunmehr 22 Jahren die Bühne rocken, außer Konkurrenz den Wettbewerb – als Keulen schwingende Neandertaler.

Lust auf mehr machten sogleich die eisbrechenden Tetzer „Rurhöpper“ mit ihrem Thema „Irish Pub“ vor aufwändiger Kulisse, gefolgt von den „Immeroder Seckfröschen“ mit ihrer klasse Show zu „Prison Break“ mit finaler Konfettikanone. Äußerst detailreich tanzte das Herrenballett „Hellenthal“ seine Werwolf-Story. Kräftig „in drei Stufen gebellt“ wurde nach Güstener Tradition auch nach der leicht schaurig beginnenden „Rocky Horror Blümchen Show“ des Männerballetts der „Rurblümchen“. Einzelapplaus erhielt Präsident Frank Kutsch.

Die weiteste Anreise hatten die „Hanghöhner“ aus Vossenack auf sich genommen, die ganz ohne Bühnenbild auskamen und eine tänzerisch/musikalische Zeitreise zurück in die 90er machten. Obwohl die Reihenfolge zuvor ausgelost wird, boten die „Seitenspringer“ aus Lövenich mit ihrer Nummer „Es rappelt im Karton“ und abschließendem Konfettiregen ein wunderbares Finale.

Erstmalig vergab die veranstaltende KG den „Schnapskännchen-Sonderpokal“. Als „Gaudipokal“ soll er den karnevalistischen Aspekt betonen und ganz nach Belieben des Publikums einen bestimmten Tänzer, ein Team oder eine Trainerin auszeichnen. Dieser Pokal gebührte der KG „Rurblümchen“ - zu ihrer großen Freude.

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