„Die Linke” beantragt Kinderkrebsstudie in der Region Jülich

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Jülich. „Die Linke” Jülich hat beim Rat der Stadt einen Antrag eingereicht, die ehemaligen Betreiber des AVR-Versuchsreaktor, aufzufordern, eine Kinderkrebsstudie nach den Kriterien der Universität Mainz in der Jülicher Region in Auftrag zu geben.

Während der jüngsten Sitzung des Jülicher Ausschusses für Kultur, Integration und Soziales hatten Grüne, SPD und Linke jeweils „auf die Problematik gesundheitlicher Risiken für die Bürgerinnen und Bürger der Jülicher Region hingewiesen, die sich als Folge der Jahrzehnte lang betriebenen Kernforschung sowie ins Besondere durch den Störfall am AVR von 1978 und der daraus entstandenen Kontaminierung des Bodens unter dem Versuchsreaktor ergeben haben könnten”.

„Durch Verschweigen und spätere Verharmlosung des 1978er Zwischenfalles seitens der AVR-Betreiber wurde bisher verhindert, dass Untersuchungen darüber durchgeführt werden konnten, welche gesundheitlichen Folgen dieser Störfall für die Menschen in der Jülicher Region ausgelöst haben könnte”, heißt es in der Erklärung der Linken.

„Besonders die Kinder in und um Jülich waren und sind dadurch einer erhöhten Krebsgefährdung ausgesetzt.” Einzubeziehen seien auch Menschen, die unmittelbar nach dem Zwischenfall in der Region Jülich geboren wurden.
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