Die Jülicher Liberalen unterstützen Bürgermeisterkandidat Axel Fuchs

Von: Kr.
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Nacheinander nahmen die Jülicher FDP-Mitglieder die Bürgermeisterkandidaten, wie hier Frank Peter Ullrich (l.), ins Kreuzverhör. Foto: Kròl

Jülich. Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hatte der Vorstand des FDP-Stadtverbandes Jülich seine Mitglieder ins Technologiezentrum eingeladen. Auf der Tagesordnung stand die Abstimmung über die Unterstützung eines Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl im September.

Die Jülicher FDP hat bekanntermaßen keinen eigenen Kandidaten aufgestellt, und nun stand als erstes die Frage im Raum: Wollen wir einen der anderen Kandidaten unterstützen. Wenn ja? Welchen? Aus diesem Grund hatte man alle Anwärter auf das Bürgermeisteramt ebenfalls eingeladen. Michael Lingnau, der kurz zuvor seine Kandidatur erklärt hatte, aber noch nicht die 200 notwendigen Unterstützerstimmen eingereicht hatte, zählte noch nicht zu den Kandidaten.

Einen Korb hatte der unabhängige Kandidat Sven Reichert der FDP gegeben. Als Begründung führte er an, auch weiterhin unabhängig bleiben zu wollen und er deshalb keine Unterstützung von einer Partei wolle. Gekommen waren aber Heinz Frey von der Unabhängigen Wählergemeinschaft Jülich (JÜL), Axel Fuchs, ebenfalls ein parteiloser Kandidat, Jürgen Laufs, Kandidat der Grünen, und auch Frank Peter Ullrich, der Kandidat der von SPD und CDU unterstützt wird.

Fünf Minuten Zeit hatte jeder Kandidat sich vorzustellen, seinen Werdegang, seine persönliche und berufliche Situation und seine Beweggründe, sich um das Amt des Bürgermeisters zu bewerben.

In den anschließenden zehn Fragen, die Stadtverbandsvorsitzender Wolfgang Steufmehl an sie richtete, hatten sie jeweils zwei Minuten Zeit sich zu äußern. Dabei ging es um ganz unterschiedliche Themenbereiche. So wurde abgefragt, warum die Kandidaten in Jülich leben? Was ein Muttkrat ist? Ihre Ziele und Qualifikation und warum sie auf eine Unterstützung durch die FDP hofften. Fragen nach dem Lieblingsplatz in Jülich und Vereinszugehörigkeiten gehörten ebenfalls zum Katalog.

Dabei konnte wieder einmal festgestellt werden, dass die verschiedenen Kandidaten in vielen Bereichen übereinstimmten. Sie wollten alle vier die Verwaltung effizienter gestalten, die Dörfer stärker einbinden und das Gewerbe stärken. Als negativ empfanden sie alle vier unter anderem das äußere Erscheinungsbild der Stadt.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Nachdem die Versammlung die Kandidaten ins Kreuzverhör genommen und sie sich verabschiedet hatte, zogen sich die FDP-Mitglieder zur Beratung zurück. Dennoch fiel sehr eindeutig nach einer sachlich geführten Diskussion die Entscheidung für den freien Kandidaten Axel Fuchs.

Vielleicht war es ja sein Satz: „Ich lebe und liebe Jülich“, die die FDP Mitglieder überzeugte, denn das Herzblut hinter seinem Engagement steckt, war ihnen schnell klar. Dies brachte ihm etliche Sympathiepunkte ein. Auch seine umfassenden Qualifikationen sowohl als Finanzfachmann, als auch als Kommunalpolitiker, Gewerkschafter und Personalratsvorsitzender sprachen für ihn.

„Die Entscheidung fiel frei von jeder parteipolitischen Meinung. Hinter diesem Mann kann die FDP stehen“, erklärte dann auch Wolfgang Steufmehl, der Vorsitzende der Jülicher Liberalen.

Nun werde man weitere Gespräche mit Fuchs und seinem Wahlkampfteam führen, um zu sehen, in wie weit die Unterstützung gehen kann.

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