Die Interessengemeinschaft Rosenmontagszug feiert Jubiläum

Von: Kr.
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Die Siersdorfer Karnevalisten
Die Siersdorfer Karnevalisten mit den Prominenten auf der Bühne. Foto: Kròl

Siersdorf. Kürzer und knapper ging es nicht. Nur 35 Minuten dauerte der offizielle Teil zum Jubiläum „4 mal 11 Jahre” der Interessengemeinschaft (IG) Rosenmontagszug Siersdorf. Wie es sich für Karnevalisten gehört, wollten die Organisatoren, Mitglieder, Freunde und Gönner der IG keinen trockenen Reden lauschen, sondern lieber bei einem bunten, karnevalistischen Programm feiern.

Und so begrüßte Hannes Vonderhagen, Vorsitzender der IG, die zahlreichen Gäste im Festzelt auf dem Dorfplatz.

„Ich glaube es gibt nur wenige Ortschaften, ja selbst Städte im hiesigen Raum, wo der Karneval so intensiv gelebt wird wie bei uns” betonte Vonderhagen.

„Karneval im Blut und Siersdorf im Herzen”, das so fand Bürgermeister Lothar Tertel zeichnet die Mitglieder der IG aus, die seit ihrer Gründung dafür sorgen, dass der Rosenmontagszug groß, bunt, witzig und herzlich daher komme und so auch von der Region rund um Siersdorf geschätzt werde.

„Hier lebt das Brauchtum”, meinte er. Dies wusste auch der Landtagsabgeordnete und Schirmherr des Jubiläums, Josef Wirtz zu bestätigen. Froh war er, dass das Kulturgut Karneval in Siersdorf so hoch gehalten werde.

Wie gut die IG in der Dorfgemeinschaft angesehen ist, wurde deutlich an dem Geschenk, dass der Festausschussvorsitzende Josef Dziatzko dem 1. Vorsitzenden machte. Über 11000 Euro hatten er und seine Ausschussmitglieder in der Dorfbevölkerung sowie bei Firmen und öffentlichen Einrichtungen gesammelt, die mithelfen sollten, dieses Fest zu finanzieren. Die Glückwünsche der Dorfgemeinschaft überbrachte außerdem Ortsvorsteher Franz Josef Errens.

Und dann übernahm Sitzungspräsident Stefan Weidenhaupt das Mikrofon und startete in den närrischen Teil der Geburtstagsfeier. Den Auftakt bildeten die Eigengewächse der IG. „Die Zicken”, eine Tanzgruppe der IG stürmten die Bühne. Eigens für dieses Fest hatten sie ihren Tanz einstudiert. Weiter ging es mit „Ne Knallkopp” Dieter Röder, den Kölner Rheinveilchen mit einer atemberaubenden Tanzdarbietung, Lidia und Magda alias Manuela Großer und Maria Hagel, der Musikgruppe „Die Cöllner”, „Et fussisch Julche (Maritta Köllner) und De Karamba Männcher, die den musikalischen Schlusspunkt setzten. Am Samstag stand Musik und Tanz zu den Klängen der „Pearls and Pigs” auf dem Programm. Showeinlagen bildeten die Domstürmer und „Funky Marys”. Sonntagmorgen trafen sich die Karnevalisten zum Ökumenischen Gottesdienst und anschließendem Frühschoppen mit den „Siebenbürgen aus Setterich und Johnny Engelmann.
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