Die Gleichung: „Kein Knipser“ = 0 Tore

Von: tm
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In vollem Lauf versucht Borusse Yannick Kuhnke (Nr 14) an seinem Gegenspieler Julian Krebel vorbei zu ziehen. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Wieder einmal erwies sich der VfL Alfter als der unbequeme und damit gefährliche Gegner, den Borussia Freialdenhoven bereits aus vielen Auseinandersetzungen kannte. Auch am vorletzten Spieltag in der Fußball-Mittelrheinliga langte es für Freialdenhoven nicht zu Punkten. Dabei hatte die Mannschaft beim 0:2 (0:1) durchaus ihre Chancen.

Das Hinspiel war witterungsbedingt erst Anfang in Freialdenhoven ausgetragen worden. Das 1:1 entsprach den beiderseitigen Leistungen, Trainer Winnie Hannes schrieb damals den Punkt vor allem dem VfL-Schlussmann zu, der überragend gehalten hatte. Damals wie auch am vergangenen Wochenende war für Borussia Freialdenhoven mehr drin.

„Wir haben aus unseren Chancen einfach viel zu wenig gemacht“, zog Hannes Bilanz, vor allem mit Blick auf die erste Halbzeit. Die hatte mit einem Paukenschlag begonnen, als Borussen-Schlussmann Ivica Ljubicic einen Elfmeter in der ersten Minute parierte. Danach lief das Spiel der Borussen vor allem gut über die Flügel, Mark Szymczewski und Yannick Kuhnke sorgten für viel Druck auf des Gegners Strafraum.

Offenkundige Schwäche

Allerdings nur bis dort, denn der Abschluss wollte einfach nicht gelingen – und offenbarte damit eine Schwäche bei Freialdenhoven, die die Mannschaft, immer mit Nuancen, über die gesamte Saison verfolgt. In der vorherigen Spielzeit hatte Kelly Ajuya Tore als Spitze geschossen. Dessen Verletzung hatte ihn weit zurück geworfen, diese Saison lief es nicht gut. Die übrigen Angreifer waren durchaus gefährlich, aber keine echten „Knipser“ mit Torinstinkt und dazu auch viel zu unbeständig.

Ganz anders die Gastgeber. Bayram Ilk konnte es sich gelassen leisten, den Elfmeter zu verschießen, denn er führt einsam die Torjägerliste an. Und außerdem verfügte Alfter mit Mehmet Dogan über einen zweiten Schützen mit Instinkt. Der nutzte seine Chance und versenkte einen Elfmeter (53.), den Okan Dikenli ein wenig unnötig verschuldet hatte. Damit war die Partie entschieden, weil Burim Mehmeti bereits mit einem sauberen Distanzschuss (36.) die Führung besorgt hatte. Einen Zwei-Tore-Vorsprung ließ sich eine Mannschaft wie Alfter nicht mehr nehmen, zumal es für beide Mannschaften bei diesem Spiel „nur“ um die sportliche Ehre und die Platzierung gegangen war.

Borussen-Trainer Wilfried Hannes war nicht unzufrieden: „Die Jungs haben das ordentlich gemacht.“ Aber gegen eine Mannschaft wie Alfter reichte ordentlich halt nicht.

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